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10.03.2014

14:26 Uhr

Mysteriöser Passagier identifiziert

Das Rätsel um Flug MH370

Von dem seit Samstag vermissten Passagierflugzeug der Malaysia Airlines fehlt weiterhin jede Spur. Doch die Ermittler kennen jetzt zumindest die Identität eines Passagiers, der mit gestohlenem Pass an Bord ging.

Ein thailändischer Polizist zeigt in Pattaya eine Kopie des gestohlenen Passes. ap

Ein thailändischer Polizist zeigt in Pattaya eine Kopie des gestohlenen Passes.

Kuala LumpurKleiner Durchbruch bei den Ermittlungen um das verschwundene Passagierflugzeug in Südostasien: Experten haben einen der beiden verdächtigen Passagiere identifiziert, die mit gestohlenen europäischen Pässen an Bord der Maschine gingen. Allerdings hielt die Polizei in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur Namen und Herkunft des Mannes zunächst geheim.

Ein ausländischer Geheimdienst habe bei der Identifizierung geholfen. Obwohl Dutzende Schiffe und Flugzeuge das Meer absuchten, fehlte weiterhin jede Spur von der Boeing, die mit 239 Menschen an Bord in der Nacht zu Samstag vor Vietnam vom Radar verschwand.

Der identifizierte Mann sei weder Malaysier, noch stamme er aus Xinjiang, der autonomen Region in Nordwestchina, in der die muslimische Minderheit der Uiguren lebt, entlockte die Zeitung „Star“ einem anderen Beamten. Es könnte sich bei den Männern um gewöhnliche Ganoven handeln, die mit gestohlenen Pässen unterwegs waren. Die Experten haben bislang keinerlei Anzeichen, dass auf die Boeing 777-200 ein Anschlag verübt wurde.

Innenminister Zahid Hamidi sagte, beide Männer hätten „asiatische Gesichtszüge“, wie die staatliche Agentur Bernama berichtete. Er zeigte sich verwundert, dass den Passbeamten nichts verdächtig vorgekommen sei, da die beiden europäischen Namen hatten. Die Pässe waren ihren Besitzern, einem Italiener und einem Österreicher, 2012 und 2013 in Thailand geklaut worden.

Die Männer hatten die Tickets gemeinsam in Thailand bei China Southern Airlines gekauft, die den Flug zusammen mit Malaysia Airlines betrieben hatte. Beide wollten den Ermittlungen zufolge über Peking nach Amsterdam fliegen, um dort nach Frankfurt beziehungsweise Kopenhagen umzusteigen. Nach Angaben der internationalen Polizeibehörde Interpol waren die gestohlenen Pässe in ihrer Datenbank als gestohlen registriert.

Kommentare (1)

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10.03.2014, 17:37 Uhr

wer diese taliban terroristen mahatir und radzak+deren verbrecher partei, in malaysia, seit dem das wort allah per gericht im besitz malaysias ist,kennt weiss dass die maschine auf deren anweisung in der luft gesprengt wurde um oppositionelle,malayen und missliebige chinesen zu entsorgen.dass die ermittlungen durch die hoch korrupte polizei gestoppt sind liegt in der natur der sache

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