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08.02.2006

22:49 Uhr

Nach 35 000 Jahren im Eis

Mammut-Baby kommt nach Deutschland

Nach rund 35 000 Jahren im ewigen Eis Sibiriens wird ein Mammut-Baby zum Star einer neuen Ausstellung des Westfälischen Museums für Archäologie in Herne. Ab dem 30. Mai soll der Fund während der Ausstellung „Klima und Mensch“ für ein Jahr zu sehen sein.

HB HERNE. Das berichtete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in NRW am Mittwoch. Das in einer Schlammkuhle versunkene und dann im Dauerfrost wie in einer Gefriertruhe konservierte Jungtier gilt als das am besten erhaltene Mammut-Baby, das jemals gefunden wurde.

Erst nach zähen Verhandlungen mit dem Zoologischen Museum der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg sei es gelungen, das von den Archäologen „Dima“ getaufte Mammut-Baby als Leihgabe ins Ruhrgebiet zu holen.

Gefunden wurde das bei seinem Tod etwa sieben Monate alte Jungtier bereits vor rund 30 Jahren von russischen Goldgräbern. Insgesamt werden rund 300 Exponate bei der nach Angaben des Museums bisher größten Ausstellung in Deutschland zum Thema „Klima und Mensch“ zu sehen sein.

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