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21.03.2012

20:46 Uhr

Nach Anschlägen

Toulouser Opfer in Israel bestattet

Die vier Opfer des Toulouser Attentäters sind am Mittwoch in Jerusalem auf einem Friedhof beigesetzt worden. Frankreichs Außenminister Alain Juppé nahm an der Trauerfeier teil.

Beerdigung der Opfer des Toulouser Attentats in Israel. dpa

Beerdigung der Opfer des Toulouser Attentats in Israel.

JerusalemZwei Tage nach den tödlichen Schüssen vor einer jüdischen Schule in Toulouse sind die Leichname der vier Opfer auf einem Friedhof in Jerusalem beigesetzt worden. Die Familien hatten um eine Beerdigung in Israel gebeten. Die Kinder besaßen sowohl die französische als auch die israelische Staatsbürgerschaft und der getötete Rabbi hatte jahrelang in Israel gelebt. Aus Frankreich waren neben Angehörigen auch führende Vertreter der jüdischen Gemeinde und Außenminister Alain Juppé mit nach Jerusalem gereist. Der israelische Parlamentspräsident Reuven Rivlin hielt eine Gedenkrede. Hunderte Trauergäste drängten sich um die aufgebahrten Leichen.

Der Rabbi und seine beiden drei und fünf Jahre alten Söhne waren in weiße Gebetstücher gewickelt, die achtjährige Tochter des Direktors der Schule in Toulouse in schwarzen Samt. Männer trugen die Leichen zur Grabstelle und beerdigten sie, während die Frauen hinter einem Zaun warteten. Die Frau des Rabbis trat anschließend mit ihrem verbliebenen Kind, einem Säugling, ans Grab. „Kommt zurück nach Hause“, rief sie. „Wir müssen gegen diese außerordentliche Propaganda gegen Israel, gegen Juden überall und gegen Unschuldige kämpfen, die diese Menschen zu solchen barbarischen Akten verleitet“, sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu Juppé.

Frankreich bekämpfe derartigen Terrorismus, sagte der Außenminister. „Es ist eine Bedrohung für sie, es ist eine Bedrohung für uns und ich glaube für die ganze Welt“, sagte er. „Ein Angriff auf einen Juden in Frankreich ist nicht nur eine Angelegenheit der französischen Juden. Antisemitismus widerspricht allen französischen Werten“, erklärte Juppé.

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Von

dapd

Kommentare (1)

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pendler

22.03.2012, 15:25 Uhr

Wehe der es wagt israelisch, zionistische Herrenmenschen
mit minderwertigen, wertlosen Palästinensern
zu vergleichen
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Cathrine Ashtons skandalöser Kindervergleich
Mittwoch, 21. März 2012 , von Freeman um 00:05
Die hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik, Catherine Margaret Ashton, Baroness of Upholland, hat einen unglaublich skandalösen Vergleich zwischen den jüdischen Kindern die in Toulouse ermordet wurden und den Kindern die im Gazastreifen getötet werden gezogen. Ashton machte die Aussage in Brüssel am Montag bei einem Treffen mit Jugendlichen aus Palästina.

"Wenn wir daran denken was in Toulouse heute passiert ist, erinnern wir uns was in Norwegen vergangenes Jahr passierte, wir wissen was in Syrien passiert und wir sehen was in Gaza und anderen Orten passiert," sagte Ashton.

"Wir sehen vor unseren Augen all diese Kinder die ihr Leben verloren haben," sagte sie. "Speziell palästinensische arabische Kinder, die gegen alle Chancen nicht aufhören zu studieren, arbeiten, träumen und für eine bessere Zukunft streben."

Dieser Vergleich hat eine Woge der Empörung in der israelischen Regierung ausgelöst. Denn als Schlussfolgerung hat Ashton unterstellt, die Bombenabwürfe und die Raketenangriffe auf Gaza, bei denen Kinder verletzt und getötet werden, sind gleichzusetzen mit der Erschiessung der Kinder an der jüdischen Schule.
Was fällt dieser Frau überhaupt ein, das Schiksal der Kinder in Gaza zu erwähnen oder überhaupt dessen Tod mit anderen zu vergleichen? Wie Lieberman sagt, die palästinensischen Kinder werden von der ethischten Armee des moralischten Land der Welt vor ihren notwendigen präzisen Angriffen bestmöglich beschützt. Wenn ein Kind dabei versehentlich stirbt ist das ganz was anderes.



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