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13.01.2007

10:29 Uhr

Nach Beben im Parzifik

Angst vor einem Tsunami

Ein schweres Beben im Pazifik hat bei den Küstenanrainern von Alaska bis Japan Angst in den frühen Morgenstunden vor einem Tsunami ausgelöst. Nachdem jedoch nur Mini-Wellen registriert wurden, nahmen die US-Behörden die Warnungen für Alaska und Hawaii nach wenigen Stunden zurück.

HB TOKIO. Ein schweres Beben im Pazifik hat am Samstag bei den Küstenanrainern von Alaska bis Japan Angst vor einem Tsunami ausgelöst. In Japan wurden tausende Menschen aufgefordert, sich in höher gelegene Regionen in Sicherheit zu bringen. Auf den Erdstoß der Stärke 8,3 folgte jedoch nur eine etwa zehn Zentimeter hohe Welle im Nordosten des Landes, auf einer kleinen Insel wurde eine 40 Zentimeter-Welle registriert. Die US-Behörden nahmen ihre Tsunami -Warnungen für Alaska und Hawaii nach wenigen Stunden wieder zurück.

Der japanische Wetterdienst hatte eine rund einen Meter hohe Flutwelle erwartet. Bevor die Mini-Welle in Nemuro an der Nordostküste eintraf, hatte sich das Meer zurückgezogen, ein Anzeichen für einen drohenden Tsunami.

Auch in Alaska wurde lediglich eine etwa zehn Zentimeter hohe Welle gesichtet. Die Behörden hatten vor einer Flutwelle an der Küste bei Dutch Harbor gewarnt. Als besonders gefährdet galten auch die Inseln der Westlichen Aleuten. In Honolulu wurden die Bewohner der Küstenregionen von Hawaii aufgefordert, sich vor einer möglichen Flutwelle in Acht zu nehmen. Das Beben ereignete sich am Samstag um 13.24 Uhr Ortszeit (05.24 MEZ) in der Nähe der Kurilen-Inseln zwischen Japan und Russland.

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