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22.08.2014

13:12 Uhr

Nach Bestechungsprozess

Für Ecclestone hat sich nichts geändert

Dank der Zahlung einer Rekordsumme wurde das Verfahren gegen Bernie Ecclestone eingestellt. An seiner Position hat sich trotz Bestechungs-Prozess nichts geändert. Nun will sich der Formel-1-Boss anderen Problemen widmen.

Eine Rekordauflage von 100 Millionen Dollar: Bernie Ecclestone hat seinen Strafprozess nun endgültig abgeschlossen. dpa

Eine Rekordauflage von 100 Millionen Dollar: Bernie Ecclestone hat seinen Strafprozess nun endgültig abgeschlossen.

Spa-FrancorchampsFür Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone hat sich trotz seines langwierigen Prozesses in München nichts an seiner Position verändert. „Ich war ein paar Tage nicht im Büro, das war alles“, sagte der 83 Jahre alte Top Manager dem britischen Motorsportmagazin „autosport“ am Freitag vor dem Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps. „Nichts hat sich je geändert.“

Vor etwa zweieinhalb Wochen wurde das drei Monate dauernde Verfahren wegen angeblicher Bestechung des früheren Bankvorstands der BayernLB, Gerhard Gribkowsky, gegen die Bezahlung einer Rekordsumme eingestellt. Ecclestone hat die 100 Millionen Dollar inzwischen überwiesen.

Ecclestone sagte, er wolle sich in der zweiten Saisonhälfte um Probleme wie sinkende Zuschauerzahlen kümmern. Eine Arbeitsgruppe befasse sich bereits damit. „Wir reden darüber mit den TV-Leuten“, erklärte der Brite. Die Einschaltquoten sänken überall.

100 Millionen Dollar: Ecclestone hat Rekordauflage überwiesen

100 Millionen Dollar

Ecclestone hat Rekordauflage überwiesen

Formel-1-Chef Ecclestone ist um 100 Millionen Dollar ärmer. Der 83-Jährige überwies seine Geldauflage pünktlich an die Justizkasse in Bayern und die Kinderhospizstiftung – und ist den Strafprozess damit endgültig los.

Zum WM-Kalender für 2015 erklärte der Grand-Prix-Boss, er zweifle daran, dass das geplante Rennen in New Jersey tatsächlich stattfinde. Dieser neue US-Grand-Prix wurde schon mehrmals verschoben.

Von

dpa

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