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15.03.2012

09:36 Uhr

Nach Busunglück

Experten suchen nach Unfallursache

Die Ursache für das Busunglück in der Schweiz ist weiter unklar. Experten wollen jetzt das Wrack untersuchen. Bei dem schweren Unfall wurde auch ein Deutscher verletzt.

Belgien trauert

Video: Belgien trauert

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SidersNach dem schweren Busunglück im Schweizer Kanton Wallis mit 28 Toten geht die Suche nach der Unglücksursache weiter. Experten wollen das völlig zerstörte Bus-Wrack untersuchen, um nähere Erkenntnisse zum Unfallhergang zu erhalten.

Unterdessen bangen die Angehörigen um das Leben der schwer verletzten Schulkinder aus Belgien. Nach Berichten der Nachrichtenagentur Belga wurden inzwischen alle Verletzten identifiziert. Sieben der 24 verletzten Kinder stammen aus einer Grundschule in Lommel an der niederländischen Grenze, wie Belga in der Nacht zum Donnerstag berichtete.

Die anderen 17 kommen aus Heverlee bei Brüssel. In Löwen gedachten am Mittwochabend rund tausend Menschen in einem Gedenkgottesdienst der Opfer.

Busunfälle - Eine tragische Chronik

24. August 2003

Ein mit 23 Passagieren besetzter Reisebus kommt bei Weißenfels in Sachsen-Anhalt von der A9 ab und stürzt die Böschung hinunter. Fünf Menschen sterben dabei.

19. Dezember 2003

Bei einem Unfall eines deutschen Reisebusses nahe der belgisch-französischen Grenze sterben elf Insassen, darunter zehn Deutsche.

4. August 2005

Beim Zusammenstoß eines Busses mit einem Lastwagen im Westen Sibiriens kommen neun Menschen ums Leben, darunter sechs Deutsche.

9. Feburar 2006

Ein auch mit Schülern besetzter Linienbus stößt im Landkreis Hameln-Pyrmont auf schneeglatter Fahrbahn mit einem Sattelzug zusammen, dabei werden mindestens drei Fahrgäste getötet.

18. Juni 2007

Auf der A14 in Sachsen-Anhalt kommen mindestens elf Menschen ums Leben. Ihr Bus geriet von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Graben.

4. November 2008

Auf der Heimfahrt von einem Ausflug gerät bei Hannover ein mit Rentnern besetzter Bus in Brand. 20 Menschen kommen um, mindestens zwölf werden verletzt.

Drei Schüler schwebten am Mittwochabend noch in Lebensgefahr. Unter den Verletzten befindet sich auch ein deutscher Jugendlicher, wie das Auswärtige Amt in Berlin der dpa bestätigte. Weitere Angaben zu dem Opfer wurden nicht gemacht.

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