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04.02.2008

10:12 Uhr

Nach dem Schneechaos

Lage in China entspannt sich leicht

Nach den heftigen Schneefällen in China hat sich die Lage zum Wochenanfang etwas entspannt. Eine wichtige Straßenverbindung konnte geöffnet werden, auch der Zugverkehr läuft langsam wieder an. Doch noch immer warnen Behörden vor Reisen mit dem Auto.

HB PEKING. Nach wochenlangen Schneefällen hat sich die Lage in China am Montag etwas entspannt. Eine wichtige Schnellstraße in nord-südlicher Richtung zwischen Zhuhai und Peking wurde geöffnet, und auch der Zugverkehr nahm den Betrieb langsam wieder auf. Trotzdem forderten die Behörden die Menschen auf, sich nur in Notfällen ins Auto zu setzen, und warnten vor neuen Staus.

Hunderttausende Reisende saßen weiterhin in Guangzhou fest. Die meisten von ihnen waren Wanderarbeiter, die die Neujahrsferien zu Hause verbringen wollten. Die Ferien, die am Donnerstag beginnen, sind für die Arbeiter häufig die einzige Möglichkeit im Jahr, ihre Angehörigen zu sehen. Rund 80 Züge mit 210 000 Menschen verließen am Sonntag Guangzhou, wie staatliche Medien berichteten.

Zahlreiche neue Reisende erreichten jedoch am Montag die Stadt, das Gebiet um den Bahnhof war völlig überfüllt. Die Polizei teilte die Massen in Gruppen von rund 1 000 Menschen mit rund 100 Meter Abstand zwischen den Gruppen. Damit reagierten den Behörden auf den Tod einer Frau, die am Samstag am Bahnhof erdrückt worden war. Insgesamt kostete das Winterwetter mit Schneefällen und Eisregen in Zentralchina in den vergangenen drei Wochen mindestens 60 Menschen das Leben.

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