Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.04.2011

18:55 Uhr

Nach DSDS jetzt Solar

Küblböck – der Ökostrom-Millionär

Daniel Küblböck: Furore machte er als DSDS-Kandidat. Jetzt kommt er wieder ins öffentliche Rampenlicht – als Solaranlagen-Investor.

Daniel Küblböck 2004 bei einem TV-Auftritt in Chemnitz. Quelle: dpa

Daniel Küblböck 2004 bei einem TV-Auftritt in Chemnitz.

BerlinDer einstige Kandidat hat es nach eigener Darstellung zum Ökostrom-Millionär gebracht. Als er vor sechs Jahren für seine erste CD von der Plattenfirma eine Million Euro erhielt, habe Daniel Küblböck geschäftlich den richtigen Riecher gehabt: Er investierte das Geld fast komplett in den Bau einer Solaranlage in Wegscheid bei Passau, erzählte der 25-Jährige der Berliner Tageszeitung „B.Z.“ (Samstag).

„Für mich hat sich das finanziell sehr gelohnt, ich habe die Investition locker wieder drin.“ Küblböck profitierte vor allem von den Subventionen für Solarenergie. „Man kann sagen, die SPD hat mich reich gemacht“, sagte er.

Küblböck hat nun der unternehmerische Ehrgeiz gepackt. „Ich kriege jeden Monat einen großen Betrag auf mein Konto überwiesen“, sagte er der Zeitung. „Der Stromkonzern, der meinen Strom an den Kunden bringt, will mir mein Solarwerk mittlerweile abkaufen. Aber ich lasse die noch zappeln“. Als Geschäftsmann will sich Küblböck jetzt auf das Künstlermarketing konzentrieren, „auch wenn ich eigentlich ausgesorgt habe.“

2003 hatte er sich in der ersten Staffel der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ auf den dritten Platz gesungen.

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Bravo

03.04.2011, 11:31 Uhr

Das ist wirklich mal ein super Geschichte.
Von jemandem der (mögl. zu recht) ein Weichei-Dummi-Looser-Image hatte und seinen Weg geht aufgrund ganz eigener Überlegung und viel Mut. Bravo!

gman

05.07.2011, 11:51 Uhr

Die Dummen sind die Verbraucher, die zahlen das Kübelbocksche Solarwerk und die Rendite. Wenn Küblböck 2003 seine große Solaranlage gebaut hat, kann er sich über eine Vergütung vom mehr als 50 Cent für jede erzeugte Kilowattstunde Strom freuen. Der Wert des unzuverlässig gelieferten Stroms liegt bei 5 Cent. Die Differenz zahlen die Verbraucher über die EEG-Umlage. Mit 4,2 Cent brutto ist jede Kilowattstunde Strom für den normalen Endverbraucher belastet. Sozial ist das nicht und mit Umwelt und dem Klima hat das wenig zu tun! Eigennutz und Profitgier zu Lasten Dritter zeigt Küblböck wie viele andere profitorientierte Solaristen auch. Da gibt es nichts zu bewundern!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×