Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.01.2016

14:20 Uhr

Nach Ebola und Aids

Nordkorea besiegt den Kater

Nordkorea rettet die Welt. Nach der mutmaßlichen Entwicklung einer Wasserstoffbombe und des Heilmittels gegen Ebola und Aids will der kommunistische Staat nun auch Staatsfeind Nummer eins besiegt haben – den Hangover.

Trinken ohne Reue, Nordkorea macht es möglich. dpa

Kim Jong-Un gefällt das

Trinken ohne Reue, Nordkorea macht es möglich.

SeoulNach der Entdeckung eines angeblichen Wunderimpfstoffs gegen Mers, Ebola und HIV haben Nordkoreas Forscher nach eigenen Angaben den nächsten Durchbruch erzielt: Die Erzeugung eines hochprozentigen Drinks, der keinen Kater hinterlässt. Die staatliche Zeitung „Pyongyang Times“ berichtete in ihrer jüngsten Ausgabe, „Koryo Liquor“ werde aus sechs Jahre altem Ginseng und aus gebranntem Klebereis erzeugt und habe 30 bis 40 Prozent Alkohol.

Er schmecke gleichermaßen „süß und herzhaft“ und werde „äußerst geschätzt“, weil er keine Kopfschmerzen verursache, schrieb die Zeitung weiter. Der „Koryo Liquor“ habe schon viele Preise gewonnen, unter anderem sei er bei der staatlichen Messe für Hochprozentiges im vergangenen Jahr zum besten Drink gekürt worden. Von Kostproben außerhalb des stalinistisch geführten Staates wurde allerdings bisher nichts bekannt.

Moranbong aus Nordkorea: Eklat um Kim Jong Uns Girlband

Moranbong aus Nordkorea

Eklat um Kim Jong Uns Girlband

Sie gelten als „Kim Jong Uns neueste Waffe“. Doch die Sängerinnen der Pop-Band Moranbong aus Nordkorea sind schon vor ihrem ersten Auslandsauftritt in China wieder weg. Über die Gründe wird eifrig spekuliert.

Erst im vergangenen Juni hatte die amtliche Nachrichtenagentur KCNA die Entwicklung eines Impfstoffs namens Kumdang-2 vermeldet, der vor unheilbaren Viruserkrankungen wie Mers, Ebola, HIV schützen und darüber hinaus auch noch Tuberkulose und Krebs kurieren könne. Selbst bei Schwangerschaftsübelkeit und "Schäden, die vom übermäßigen Gebrauch von Computern herrühren", helfe Kumdang-2.

Als Sprachrohr der Machthaber in Pjöngjang preisen Nordkoreas Medien immer wieder gigantische Errungenschaften des Landes und seiner Führung an - von revolutionären wissenschaftlichen und medizinischen Entwicklungen bis hin zu schier unmenschlichen sportlichen Fähigkeiten seiner Anführer. Beweise für alle diese Leistungen legen sie in der Regel nicht vor.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×