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19.08.2014

10:39 Uhr

Nach Explosion

29 Bergleute in chinesischer Mine eingeschlossen

Nach einer Explosion sind 29 Bergleute in einem Kohlebergwerk in der ostchinesischen Provinz Anhui verschüttet worden. Noch warteten sie dem Fernsehsender CCTV zufolge auf die Bergung. Zehn andere Kumpel konnten fliehen.

Immer wieder sterben Bergleute bei Explosionen in Bergwerken, wie 2007 in Kolumbien (Foto). Die chinesische Bergwerke gelten als die gefährlichsten der Welt. dpa

Immer wieder sterben Bergleute bei Explosionen in Bergwerken, wie 2007 in Kolumbien (Foto). Die chinesische Bergwerke gelten als die gefährlichsten der Welt.

PekingBei einer Explosion in einem Kohlebergwerk in der ostchinesischen Provinz Anhui sind am Dienstag 29 Arbeiter unter Tage eingeschlossen worden. Rund 30 Rettungskräfte versuchten zu den Verschütteten in der Mine in der Stadt Huainan zu gelangen, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV. Sie warteten den Angaben zufolge aber noch auf die Ankunft von schwerem Gerät für die Bergung. Zehn anderen Kumpeln sei die Flucht gelungen, hieß es. Einer von ihnen sei verletzt.

Dem Fernsehbericht zufolge hatte die Regierung im Juni zwei Mal die Schließung der Mine angeordnet, doch ihr Betrieb wurde fortgesetzt. Die meisten der eingeschlossenen Bergarbeiter seien in ihren Vierzigern.

Die chinesischen Bergwerke gelten als mit die gefährlichsten der Welt, doch werden Sicherheitsvorkehrungen inzwischen strenger durchgesetzt.

Von

ap

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