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04.10.2017

02:46 Uhr

Nach Hurrikan „Maria“

Zahl der Todesopfer in Puerto Rico steigt auf 34

Puerto Ricos Gouverneur Ricardo Rosselló hat die Anzahl der Toten durch Hurrikan „Maria“ nach oben korrigiert: Bisher war von 16 Verstorbenen die Rede, nun sind es schon 34. Die Zahl könnte noch deutlich steigen.

Puerto Rico ist verwüstet: Hurrikan „Maria“ kostete nach aktuellen Zahlen bereits 34 Menschen das Leben. AP

Puerto Rico

Puerto Rico ist verwüstet: Hurrikan „Maria“ kostete nach aktuellen Zahlen bereits 34 Menschen das Leben.

San JuanFast zwei Wochen nach dem Durchzug von Hurrikan „Maria“ ist die Zahl der Toten in Puerto Rico auf 34 gestiegen. Das teilte Gouverneur Ricardo Rosselló am Dienstag nach einem Besuch von US-Präsident Donald Trump mit. Zuvor gingen die Behörden von 16 Todesopfern aus. Allerdings sind weite Teile der Karibikinsel noch immer abgeschnitten. Information gelangen nur sehr langsam zu den Verantwortlichen in der Hauptstadt.

Zuvor hatte Trump bei seinem Besuch noch die aus seiner Sicht relativ niedrige Opferzahl in Puerto Rico hervorgehoben. „Wenn man sich eine echte Katastrophe wie „Katrina“ anschaut mit Aberhunderten von Toten, und sieht, was hier bei dem Sturm passiert ist mit 16 Toten, könnt ihr sehr stolz sein“, sagte der US-Präsident bei einem Treffen mit Militärs, Rettungskräften und Politikern.

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Die Bürgermeisterin von San Juan kritisiert die Ineffizienz der US-Katastrophenhilfe. US-Präsident Trump reagiert gewohnt dünnhäutig: Die puerto-ricanischen Behörden seien unfähig, Berichte aus Puerto Rico „Fake-News“.

„Maria“ hatte Puerto Rico frontal getroffen und schwere Verwüstungen angerichtet. Die meisten Bewohner des US-Außengebiets haben keinen Strom. Es fehlt an Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten. Er rechne mit Schäden von über 90 Milliarden US-Dollar (76,6 Milliarden Euro), sagte Gouverneur Rosselló.

Von

dpa

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