Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.02.2013

18:29 Uhr

Nach Rücktritt

Papst bedankt sich bei Gläubigen

Bei seinem vorletzten Angelusgebet hat sich der scheidende Papst Benedikt XVI. bei seinen Anhängern für ihre Unterstützung bedankt. Das Konklave für seinen Nachfolger könnte früher zusammenkommen als geplant.

Beim Angelusgebet

Zehntausende jubeln Papst zu

Beim Angelusgebet: Zehntausende jubeln Papst zu

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Vatikan-Stadt/BerlinPapst Benedikt XVI. hat sich am Sonntag bei Zehntausenden Gläubigen für ihre Anteilnahme bedankt. "Ich bitte Euch, weiterhin für mich und den nächsten Papst zu beten", rief das scheidende Kirchenoberhaupt bei seinem vorletzten Angelusgebet auf dem Petersplatz der jubelnden Menschenmenge auf Spanisch zu. Es blieb zunächst unklar, weshalb Benedikt für seine einzige Anspielung auf den bevorstehenden Rücktritt spanische Worte wählte. Der 85-Jährige dankte den Gläubigen aber auch in anderen Sprachen. Die Menschen riefen in Sprechchören "Lang lebe der Papst". Nach Angaben des Vatikan nahmen mehr als 50.000 Gläubige an dem Gebet in der heiligen Stadt teil.

Benedikt XVI. hatte am vergangenen Montag überraschend seinen Rücktritt zum 28. Februar angekündigt und den Schritt mit gesundheitlichen Beschwerden begründet. Es ist das erste Mal seit mehr als 600 Jahren, dass sich der Vatikan mit einem solchen Rücktritt konfrontiert sieht. Wegen der besonderen Umstände könnte die Wahl eines neuen Papstes nun auch früher beginnen als angenommen.

Vatikanbank: Deutscher wird oberster Banker des Papsts

Vatikanbank

Deutscher wird oberster Banker des Papsts

Ein Frankfurter Headhunter hat dem Vatikan geholfen, einen Deutschen an die Spitze der Vatikanbank IOR zu heben. Ernst von Freyberg übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats des „Instituts für die religiösen Werke“.

Vatikan-Sprecher Federico Lombardi erklärte, es werde derzeit geprüft, ob die Vorschriften einen früheren Termin zuließen als den zunächst angekündigten 15. März. Nach den Regeln des Vatikans muss das Konklave 15 bis 20 Tage nach Amtsniederlegung zusammenkommen, um einen Nachfolger zu bestimmen. Dies bezog sich bislang meist auf den Tod des Amtsträgers.

Die Regeln der Kirche könnten nun auch anders interpretiert werden, erklärte der Vatikan-Sprecher. Dies würde bedeuten, dass das Konklave bestehend aus knapp 120 Kardinälen unter 80 Jahren bereits vor dem 15. März in der heiligen Stadt zusammenkommen könnte, um den nächsten Papst zu bestimmen.

Kommentare (6)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

kraehendienst

17.02.2013, 18:28 Uhr

Papst bedankt sich bei all jenen, die den Glauben sich selbst aufgegeben haben - ein pures Armutszeugnis. Religionen sind Sekten, mentale Massenphänomene und Treiber ihrer Getriebenen!

Account gelöscht!

17.02.2013, 19:03 Uhr

Ein neuer Pabst wird wieder durch den Filz im Vatikan gesdeckelt und eingebremst, von daher erwarte ich nach der Wahl, weiterhin keine besonderen Veränderungen.

Roberto

17.02.2013, 21:03 Uhr

Ludwig Feuerbach sollten diese Leute lesen, aber was solls... Es gibt schlimmere Religionen als den Katholizismus.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×