Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.11.2012

21:31 Uhr

Nach "Sandy"

Atomreaktoren im Nordosten der USA wieder in Betrieb

Nach dem Wirbelsturm "Sandy" müssen viele Haushalte ohne Strom auskommen. Jetzt gibt es Hoffnungen. Die drei wegen des Supersturms abgeschalteten Atomreaktoren im Nordosten der USA haben ihren Betrieb wieder aufgenommen.

Die Südspitze von Manhattan hat noch immer kein Strom. dpa

Die Südspitze von Manhattan hat noch immer kein Strom.

WashingtonWie das US-Energieministerium am Freitag mitteilte, gingen zwei Reaktoren im Bundesstaat New York und einer im Bundesstaat New Jersey wieder ans Netz. Auch alle Atomeinheiten, deren Leistung verringert worden sei, produzierten wieder zu 100 Prozent, hieß es weiter.

Nach "Sandy": New York versucht den Alltag wieder in Griff zu bekommen

Nach "Sandy"

New York versucht den Alltag wieder in Griff zu bekommen

Tage nach dem verheerenden Wirbelsturm „Sandy“ wird die katastrophale Lage an einigen Teilen immer deutlicher. Die Opferzahl ist auf 88 gestiegen. New York versucht den Alltag wieder in den Griff zu bekommen.

"Sandy" hatte die Ostküste am Montag und Dienstag heimgesucht. Im Bundesstaat New York wurden die Einheit 1 des Atomkraftwerks Nine Mile Point in Scriba sowie der Reaktor 3 des Atomkraftwerks Indian Point in Buchanan abgeschaltet, in New Jersey der Reaktor Salem 1 in Hancocks Bridge am Delaware River.

Nach Angaben des Energieministeriums waren noch 3,6 Millionen Haushalte ohne Strom. Auf dem Höhepunkt der durch "Sandy" ausgelösten Krise waren es acht Millionen gewesen. Unterdessen wurden nach amtlichen Angaben mehr als 90 Leichen geborgen, allein 40 in New York City.

Von

afp

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Laienrichter

03.11.2012, 00:28 Uhr

Pragmatismus und Vernunft statt Ideologie.

In Deutschland hätte längst die grüne Antiatomlobby die Gunst der Katastrophenstunde genutzt und einige Protagonisten an die Kraftwerkszäune angekettet.....

campus

04.11.2012, 11:50 Uhr

Pragmatismus ist OK, aber Vernunft ?? sehe ich etwas anders.
Man muß realistisch auch ergänzen: auch Glück gehabt!!
Das Risiko steigt immer mit dem Alter der Reaktoren, die Lebensdauer z.B.auf 60 Jahre zu erhöhen ist Leichtsinn gemischt mit Gottvertrauen pur. Also Proatomlobby:abwarten!

HofmannM

05.11.2012, 10:37 Uhr

Die Launen der Natur ist für einen Kernkraftwerkspark kein Problem im Gegensatz zu den Erneuerbaren Energien.
Die erneuerbaren Energien (Sonnenmodule,Windmühlen) hätten keine Chance! Die Menschen begeben sich mit diesen erneuerbaren Energieformen in die Abhängigkeit der Natur! Die Energiewende in Deutschland ist und bleibt ein fataler Fehler!!!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×