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16.03.2012

08:46 Uhr

Nach Tunnel-Unfall

Alle Toten des Busunglücks identifiziert

Nach dem schweren Busunglück in den Schweizer Alpen sind alle 28 Todesopfer identifiziert. Die von der belgischen Luftwaffe eingeflogenen Eltern der Schulkinder trugen maßgeblich zu der Zuordnung bei.

Schüler und Eltern im belgischen Heverlee trauern um die Opfer des Busunglücks. dpa

Schüler und Eltern im belgischen Heverlee trauern um die Opfer des Busunglücks.

Siders/Den Haag/BrüsselAlle 28 Todesopfer des Busunglücks in den Schweizer Alpen sind inzwischen identifiziert worden. Das gab die Polizei des Kantons Wallis bei einer Pressekonferenz in dem Unfalltunnel auf der Autobahn A9 bei Siders (französisch: Sierre) bekannt. 22 der Todesopfer waren Kinder im Alter von etwa zwölf Jahren aus zwei Schulen im flämischen Teil Belgiens. Zur Identifizierung der Toten trugen maßgeblich Eltern und andere Angehörige bei, die mit einem belgischen Militärflugzeug in die Schweiz gebracht worden waren.

Sechs der bei dem Unfall am Dienstagabend getöteten Schüler hatten die niederländische Staatsbürgerschaft. Das teilte das Außenministerium in Den Haag mit. In dem Unglücksbus saßen zwei Schulklassen, eine davon aus dem belgischen Ort Lommel, der unmittelbar an der Grenze zu den Niederlanden liegt.

Die dortigen Schulen werden auch von niederländischen Kindern besucht. Wie in Belgien wird deshalb an diesem Freitag auch in den Niederlanden getrauert. Ministerpräsident Mark Rutter ordnete an, dass Flaggen auf offiziellen Gebäuden auf Halbmast gesetzt werden. Die belgische Regierung hat drei Flugzeuge in die Schweiz entsandt. Sie sollen am Freitag mehr als 100 Angehörige sowie einige der 24 verletzten Kinder und die Särge mit den 28 Toten nach Brüssel bringen.

Von

dpa

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