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02.04.2015

07:39 Uhr

Nach Unruhe in Ferguson

Journalisten reichen Klage gegen Polizei ein

Während der Unruhen in der amerikanischen Stadt Ferguson war die Polizei hart gegen Demonstranten, aber auch gegen Journalisten vorgegangen. Nun haben unter anderem drei deutsche Journalisten deshalb Klage eingereicht.

Die Demonstrationen in Ferguson finden weiterhin statt. Nun haben Journalisten Klage gegen die Polizei in Ferguson eingereicht. Reuters

Demonstration

Die Demonstrationen in Ferguson finden weiterhin statt. Nun haben Journalisten Klage gegen die Polizei in Ferguson eingereicht.

WashingtonDrei deutsche Reporter sowie ein US-Journalist haben Klage gegen die Polizei in der US-Kleinstadt Ferguson eingereicht. Die Organisation Reporter ohne Grenzen bestätigte das Einschalten der Justiz am Mittwoch (Ortszeit) und erklärte, die Journalisten hätten deren „volle Unterstützung“. Die Kläger werfen den Polizisten unter anderem Körperverletzung, unerlaubte Festnahmen sowie unangemessene Durchsuchungen und Beschlagnahmungen vor. Es geht dabei um deren Berichterstattung rund um die Proteste nach dem Tod des schwarzen Teenagers Michael Brown im August vergangenen Jahres.

Den Angaben zufolge ist unter anderem der „Welt“-Reporter Ansgar Graw unter den Klägern. Er veröffentlichte auch einen entsprechenden Beitrag auf der Internetseite der Zeitung. Bei den anderen Klägern handelt es sich um Lukas Hermsmeier, der unter anderem für die „Bild“-Zeitung schreibt, sowie um den deutschen Reporter Frank Herrmann und den US-Reporter Ryan Devereaux, der für das Medium „The Intercept“ schreibt. Reporter ohne Grenzen erklärte, Festnahmen von Journalisten, die ihre Arbeit machten, seien „inakzeptabel“.

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Nach den tödlichen Polizeischüssen auf Brown hatte es in Ferguson im Staat Missouri im Sommer schwere Proteste gegeben. Die Polizei ging dabei entschlossen gegen die Demonstranten vor.

Von

afp

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