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02.07.2012

09:38 Uhr

Nach Unwetter

Notstand in vier US-Bundesstaaten ausgerufen

Nach schweren Gewitterstürmen sind Millionen US-Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. In vier Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen. Mindestens elf Menschen kamen bislang ums Leben.

Schwere Stürme verwüsten US-Ostküste

Video: Schwere Stürme verwüsten US-Ostküste

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WashingtonAuch am zweiten Tag nach den schweren Gewittern mit orkanartigen Böen im Osten der USA sind Millionen Haushalte weiter von der Stromversorgung abgeschnitten. Allein in West Virginia hätten rund 500.000 Einwohner keinen Strom, sagte am Sonntag Gouverneur Earl Ray Tomlin dem Nachrichtensender CNN. Insgesamt gaben die Rettungsdienste die Zahl der vom Stromnetz Abgeschnittenen mit 3,7 Millionen an.

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In den USA haben die Unwetter am Wochenende zahlreiche Menschenleben gefordert.

In vier Bundesstaaten - Maryland, Virginia, West Virginia und Ohio - wurde der Notstand ausgerufen. Vielerorts stiegen die Temperaturen auf mehr als 38 Grad. Heftige Gewitterstürme folgten. Insgesamt kamen seit Freitag mindestens elf Menschen durch die Unwetter ums Leben. Rund um Washington wurden in der Nacht zum Samstag Stürme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde gemessen. Wegen des Stromausfalls waren inmitten der Hitzewelle tausende Haushalte ohne Klimaanlagen.

Eine Abkühlung ist nicht in Sicht. Millionen von einer Hitzewelle gebeutelte Amerikaner müssen sich auch in den kommenden Tagen auf extrem hohe Temperaturen einstellen. Die gesamte Woche über werde es weiterhin um die 40 Grad heiß sein, sagte die Meteorologin Brittney Whitehead vom Nationalen Wetterdienst am Sonntag etwa für Nashville im Bundesstaat Tennessee voraus. Dort waren zuvor wie in vielen anderen Städten im Süden und Osten der USA neue Hitzerekorde aufgestellt worden.

Fortschritte bei Feuerbekämpfung

Einen Hoffnungsschimmer gibt es unterdessen in den Waldbrand-Regionen im westlichen Bundesstaat Colorado. Zwar macht dort sengende Hitze den Feuerwehrleuten weiter schwer zu schaffen, aber sie konnten dennoch Fortschritte bei der Bekämpfung des Flammeninfernos erzielen. Bis zum Sonntag war der Brand nach Medienberichten zu mehr als 30 Prozent eingedämmt. Entwarnung könne aber noch nicht gegeben werden, hieß es.

Kommentare (2)

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Querdenker22

02.07.2012, 09:29 Uhr

Na, das die Klimaanlagen ausfallen ist natürlich DAS Problem überhaupt. Furchtbar, diese armen Menschen ...

KevinWehe

07.07.2012, 01:34 Uhr

Na sie witzbold, was ist den Ihrer Meinung nach das größte Problem? Sie leben bestimmt direkt um die Ecke und können das gut beurteilen. Ich lebe zur Zeit in Maryland und könnte wenn ich solche Kommentare lese mich übergeben. Bei 40°C und einer Luftfeuchte jenseits von 60% würde ich Sie gerne mal sehen wollen. Das die Klimaanlagen nicht gearbeitet haben, war das größte Problem neben der Wasserversorgung die auf der Kippe stand. Keine Ahnung von nix, und davon eine ganze Menge.

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