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11.10.2012

18:13 Uhr

Nachfolger für Uderzo

Neuer Zeichner für Asterix und Obelix

Die Zukunft von Asterix und Obelix ist gesichert. Mit der 35. Ausgabe übernimmt Didier Conrad als Zeichner die Geschicke der Gallier in die Hand. Gemeinsam mit Autor Jean-Yves Ferri wird für neue Abenteuer gesorgt.

Der an Arthrose leidende Miterfinder Albert Uderzo hat seine Nachfolge geregelt und den Grundstein für weitere Abenteuer gelegt. AFP

Miterfinder

Der an Arthrose leidende Miterfinder Albert Uderzo hat seine Nachfolge geregelt und den Grundstein für weitere Abenteuer gelegt.

ParisAsterix und Obelix bekommen für ihre Abenteuer einen neuen Zeichner. Die 35. Ausgabe der beliebten Gallier-Comics wird aus der Feder von Didier Conrad stammen. Das bestätigte der Verlag Albert René am Donnerstag. Er beerbt damit den langjährigen Zeichner Uderzo. Die Ausgabe soll Ende nächsten Jahres erscheinen.

Conrad schwärmt für seine neue Aufgabe: „Asterix zu zeichnen ist für mich ein außerordentliches Abenteuer, das ist ein Traum meiner Kindheit.“ Zuvor hatte er unter anderem die Serie „Helden ohne Skrupel“ gezeichnet. Der Titel für das neue Comic-Album steht noch nicht fest, auch die Handlung bleibt geheim. Ausgedacht hat sie sich Jean-Yves Ferri, der schon seit vielen Jahren für den Verlag arbeitet.

Neuer Zeichner: Neuer Asterix-Band für Ende 2012 geplant

Neuer Zeichner

Neuer Asterix-Band für Ende 2012 geplant

Albert Uderzo hat einen neuen Zeichner für die Asterix-Bände gefunden. Ein neuer Band soll Ende 2012 erscheinen. Angeblich soll der Uderzo-Nachfolger Jean-Yves Ferri sein.

Erfinder der legendären Figuren und der spannenden Geschichten war René Goscinny. Seit 1959 erschienen 34 Bände über das gallische Dorf, das sich mit aller Kraft gegen die Herrschaft der Römer stellt. Die Comics wurden in mehr als 110 Sprachen und Dialekte übersetzt. Von Anfang an arbeitete Goscinny eng mit seinem Zeichner Uderzo zusammen, der nach dem Tod des „Vaters“ von Asterix und Obelix die Comicreihe allein weiter führte und auch die Texte für die gezeichneten Geschichten schrieb.

„Asterix muss am Leben bleiben“, sagte der heute 85-jährige Uderzo. „Eine neue Geschichte zu erfinden und zu zeichnen ist eine sehr große Herausforderung, aber ich habe großes Vertrauen in Dider Conrad und Jean-Yves Ferri. Auch das nächste Album wird hervorragend werden.“ Uderzo kann wegen Arthrose selbst nicht mehr zeichnen.

Auch als Real-Verfilmung ein Erfolg: Asterix (Edouard Baer, l) und Obelix (Gerard Depardieu) in einer Szene des Kinofilms "Asterix & Obelix - Im Auftrag Ihrer Majestät" dpa

Auch als Real-Verfilmung ein Erfolg: Asterix (Edouard Baer, l) und Obelix (Gerard Depardieu) in einer Szene des Kinofilms "Asterix & Obelix - Im Auftrag Ihrer Majestät"

Im Gegensatz zu anderen Comic-Helden ist Asterix nicht mit dem Tod seines Erfinders gestorben. Mit großer Sorgfalt verwalten Uderzo und Goscinnys Tochter Anne seinen kreativen Nachlass. Tim und Struppi hingegen erleben keine neuen Abenteuer: Ihr Zeichner Hergé hatte veranlasst, dass nach seinem Tod keine neuen Folgen der belgischen Comic-Reihe erscheinen dürfen.

Von

dpa

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