Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.07.2014

13:49 Uhr

Nahverkehr

Londoner Busse fahren bargeldlos

„No cash please“, heißt es seit Sonntag in Londons Bussen. Das Transportsystem kommt ab sofort ohne Bargeld aus, Fahrgäste müssen vorher ein Ticket lösen oder den elektronischen Fahrausweis „Oyster Card“ haben.

Einer der typischen roten Busse fährt über eine Brücke in London. ap

Einer der typischen roten Busse fährt über eine Brücke in London.

LondonLondons Busse verkehren seit Sonntag bargeldlos. Wer ohne ein vorher bezahltes Ticket oder den inzwischen weit verbreiteten elektronischen Fahrausweis „Oyster Card“ einsteigt, kann nur noch hoffen, dass der Fahrer ein Auge zudrückt. Nach Angaben des Betreibers Transport for London (TfL) dürften Touristen kaum in eine peinliche Lage kommen. Die große Mehrheit der London-Besucher nutze ohnehin die „Visitor Oyster“ oder andere Mehrfachkarten.

TfL will mit der Neuerung jährlich 24 Millionen Pfund (30 Millionen Euro) einsparen, die in die Verbesserung des Netzwerks gesteckt werden sollen. Statistiken zeigen, dass nur noch 0,7 Prozent aller Fahrten bar bezahlt werden - verglichen mit 25 Prozent vor zehn Jahren.

Die Partei der Grünen im Londoner Stadtparlament sieht allerdings Probleme voraus: Im Schnitt werden täglich 2,115 Oyster Cards als verloren, gestohlen oder funktionsunfähig gemeldet. Die Frage, ob und wie davon Betroffene reisen dürften, sei ungelöst. „Unsere Busfahrer haben neue Richtlinien über den Umgang mit Reisenden, die Hilfe brauchen“, sagte TfL dazu.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Ben Hu

07.07.2014, 18:07 Uhr

Liebes Handelsblatt,

2,115 Oyster Cards? Sind das etwas mehr als 2 Karten am Tag oder vielleicht doch 2.115 Karten, was ich vermute?

Dann seid doch bitte auch in der Lage neben etwas englischem Text auch noch die Zahl in das deutsche Format zu übersetzten. Ein Komma als Tausender-Trennung ist in Deutschland eher unüblich und dürfte den Lesefluss einiger Leser stören.

Man könnte fast meinen, der Autotranslator hat an dieser Stelle versagt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×