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30.06.2012

10:12 Uhr

Naturkatastrophe

Mindestens 24 Verletzte bei Erdbeben in China

Im Nordwesten Chinas hat ein Erdbeben mindestens 24 Verletzte gefordert. Zahlreiche Häuser stürzten ein, in einigen Haushalten fiel der Strom aus. Rettungsteams suchen nach weiteren Opfern.

In der chinesischen Region Xinjiang, über die bereits vor wenigen Tagen ein Sturm hereinbrach, hat ein Erdbeben mindestens 24 Verletzte gefordert. Reuters

In der chinesischen Region Xinjiang, über die bereits vor wenigen Tagen ein Sturm hereinbrach, hat ein Erdbeben mindestens 24 Verletzte gefordert.

PekingBei einem schweren Erdbeben im Nordwesten Chinas sind mindestens 24 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua waren die meisten Verletzten Touristen. Die Erdstöße am Samstagmorgen um 05.07 Uhr Ortszeit erschütterten die entlegene und bergige Region Xinjian. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens in der zentralasiatischen Region mit 6,3 an, das chinesische Erdbebenzentrum mit 6,6.

Das Epizentrum des Bebens lag an der Grenze der Bergregionen Hejing und Xinyuan und war auch noch in der rund 300 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt Ürümqi zu spüren. Nach Behördenangaben stürzten im Kreis Xinyuan zahlreiche Häuser ein, zusammenbrechende Hütten begruben Herden unter sich und töteten Hunderte von Tieren. Die Agentur Xinhua berichtet zudem, in einigen Haushalten sei der Strom ausgefallen. Rettungsteams seien ausgesandt worden, um in dem dünn besiedelten Gebiet nach Opfern zu suchen, hieß es.

Die Region ist erdbebengefährdet und hat seit 1900 bereits zwei Erdbeben erlebt, die über der Stärke 7 lagen.

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