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11.01.2012

12:42 Uhr

Neue Bilanz in Japan

Fast 19.300 Menschen bei Tsunami gestorben

Zehn Monate nach dem verheerenden Tsunami in Japan hat die Polizei eine neue Bilanz vorgelegt. Demnach sind bei der Katastrophe im März fast 19.300 Menschen ums Leben gekommen. Die Suche nach weiteren Leichen dauert an.

Am 11. März 2011 löste ein Erdbeben der Stärke 9.0 in Japan eine riesige Flutwelle aus. dpa

Am 11. März 2011 löste ein Erdbeben der Stärke 9.0 in Japan eine riesige Flutwelle aus.

TokioBei dem verheerenden Tsunami in Japan vergangenen März sind einer neuen Bilanz zufolge vermutlich fast 19.300 Menschen ums Leben gekommen. In dem Katastrophengebiet im Nordosten der Hauptinsel Honshu sei seit dem Erdbeben und der anschließenden Flutwelle am 11. März der Tod von insgesamt 15.844 Menschen bestätigt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Zehn Monate nach der Katastrophe werden demnach noch immer 3450 Menschen vermisst. Die Suche nach Leichen, viele von denen vermutlich ins Meer hinaus geschwemmt wurden, dauere an.

Am 11. März 2011 hatte zunächst ein Erdbeben der Stärke 9.0 Japan erschüttert. Das Beben, dessen Epizentrum sich unter dem Meer östlich der Küste befand, löste eine riesige Flutwelle aus. Sie zerstörte ganze Dörfer und Städte entlang der Küste und drang bis weit ins Landesinnere vor. Zudem beschädigte sie die Kühlsysteme des Atomkraftwerks von Fukushima. Dies führte dazu, dass sich mehrere Reaktoren überhitzten. Große Mengen radioaktiver Stoffe gelangten in die Umwelt. Das Unglück gilt als die schwerste Atomkatastrophe seit Tschernobyl 25 Jahre zuvor.

Von

afp

Kommentare (1)

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Badener

11.01.2012, 15:15 Uhr

Man sollte bei dieser Gelegenheit noch hinzufügen , dass bis heute durch die KKW Havarie in Fukushima noch nicht ein einziger Mensch ums Leben gekommen ist.
Diese Tatsache müsste allen Atomkraftpanikern hierzulande, insbesondere der "bürgerlichen" Regierung zu denken geben.

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