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25.03.2014

17:21 Uhr

Neue Empörung in Kopenhagen

Nach Giraffe Marius tötet Zoo vier Löwen

Nachdem gegen den Tod der Giraffe Marius heftig protestiert wurde, hat der Kopenhagener Zoo nun erneut Tiere getötet. Vier Löwen starben, um Platz für eine neue Generation zu machen.

Nach der Giraffe mussten nun vier Löwen sterben. dpa

Nach der Giraffe mussten nun vier Löwen sterben.

KopenhagenNach den heftigen Protesten gegen den Tod der Giraffe Marius hat der Kopenhagener Zoo erneut Tiere getötet. Vier Löwen starben am Montag, um Platz für eine neue Generation zu machen, wie der Zoo am Dienstag berichtete.

„Der Generationswechsel war schon lange geplant, weil die beiden Zuchtlöwen des Zoos sehr alt waren.“ Mit den zwei alten Löwen starben auch ihre beiden Jungen, die dem Zoo zufolge allein nicht zurechtgekommen wären.

Das Schicksal des Giraffenjungen Marius hatte dem Zoo in der dänischen Hauptstadt ungewollt weltweite Aufmerksamkeit beschert. Eine Welle der Empörung war hochgeschwappt, nachdem die Giraffe aus Platzmangel getötet und vor Kinderaugen obduziert worden war.

Marius' Fleisch wurde teilweise an Raubtiere verfüttert. Eine Online-Petition hatte die Schließung des Zoos gefordert.

Von

dpa

Kommentare (3)

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25.03.2014, 17:38 Uhr

Die heftigen Proteste gabs komischerweise nur bei uns.

Account gelöscht!

26.03.2014, 08:29 Uhr

Das wird in allen Zoos so gehandhabt.
Nur bei uns eben nur ganz im geheimen - das ist man feige.
Ich finde es gut, deutlich zu machen, das Artenschutz und Arterhalt nicht auf der rosa Wolke stattfindet.

Account gelöscht!

26.03.2014, 11:36 Uhr

Da wird wohl jeder Wilderer blass vor Neid. Wer schafft das schon, eine komplette Löwenfamilie auf einen Schlag auszulöschen. Diese Heldentat gelingt nur einem dänischen Zoo-Direktor gesponsert durch öffentliche Mittel und geduldet von einer ignoranten Öffentlichkeit und einer unfähigen EU, die zwar die Krümmung von Gurken regelt, aber bei wichtigen Aufgaben regelmäßig versagt.

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