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18.08.2013

12:22 Uhr

Neue Informationen

Prinzessin Dianas Tod wirft neue Fragen auf

Die britische Polizei hat Hinweise zum Unfall von Prinzessin Diana in Paris erhalten und geht diesen nach. Es handelt sich um eine Verschwörungstheorie, die schon einmal untersucht wurde.

Polizei prüft Informationen

Neue Hinweise zum Tod von Prinzessin Diana

Polizei prüft Informationen: Neue Hinweise zum Tod von Prinzessin Diana

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London16 Jahre nach dem Tod von Lady Diana ist wieder ein Fragezeichen hinter der Tragödie aufgetaucht: Die britischen Ermittler haben neue Hinweise zu dem Autounfall von Diana und ihrem Lebensgefährten Dodi Fayed in Paris erhalten und überprüfen diese "auf Relevanz und Glaubwürdigkeit", wie die Polizei am Samstag bestätigte. Nach Medienberichten geht es um Angaben, wonach ein britischer Militärangehöriger die Prinzessin ermordet haben könnte.

Es handele sich "nicht um die Wiedereröffnung der Untersuchung", erklärte Scotland Yard. Die Prüfung falle auch nicht unter die "Operation Paget", in der zahlreiche Verschwörungstheorien zum Tod Dianas untersucht worden waren - etwa, dass sie durch den britischen Geheimdienst im Auftrag des Königshauses ermordet worden sein soll. Die Untersuchung hatte 2006 ergeben, dass alle diese Vermutungen ohne Grundlage sind.

Die britische Nachrichtenagentur Press Association (PA) berichtete unter Berufung auf eine Quelle im Militär, die früheren Schwiegereltern eines ehemaligen Soldaten hätten Informationen weitergegeben, über die dieser in der Vergangenheit gesprochen habe.

Die Informationen seien von der britischen Militärpolizei an Scotland Yard weitergereicht worden. Nach einem Bericht der „Sunday People“, der auch von anderen Medien aufgegriffen wurde, soll ein ehemaliger Soldat in einem Brief damit „geprahlt“ haben, dass die Eliteeinheit Special Air Services (SAS) für den „Tod von Prinzessin Diana verantwortlich“ sei. Die schon 2011 erhobene Anschuldigung sei dem Verteidigungsministerium und anderen Militärbehörden bekannt gewesen, schrieb die Zeitung.

Der Sender Sky News berichtete, die Hinweise beinhalteten Bezüge zu Dianas Tagebuch und zur britischen Spezialeinheit Special Air Service (SAS). Weder das Königshaus noch das Verteidigungsministerium wollten sich auf Anfrage zu den Informationen äußern.

Mohammed al-Fayed, Vater des ums Leben gekommenen Dodi, sei "interessiert am Ergebnis" der Prüfung der neuen Dokumente, sagte ein Sprecher des ägyptischen Milliardärs am Samstagabend. Al-Fayed habe Vertrauen in die britischen Ermittler, dass sie "gründlich" vorgehen würden.

Die Ex-Frau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, ihr Freund Dodi Fayed sowie der Chauffeur Henri Paul waren am 31. August 1997 bei einem Autounfall in einem Pariser Straßentunnel ums Leben gekommen. Diana ist die Mutter von Prinz William und Prinz Harry. Sie hatte Charles 1981 geheiratet. Das Paar trennte sich 1992 und ließ sich vier Jahre später scheiden.

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Kommentare (8)

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pendler

18.08.2013, 12:37 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Kapturak

18.08.2013, 13:58 Uhr

Warum sollte das Königshaus Diana töten? Weil sie mit einem Muslim lliert war und möglicherweise ein Kind erwartete? Großbritannien befindet sich nicht im Krieg mit "den Muslimen". Daher gibt es für einen Mord gar kein Motiv.
Wer hier an Verschwörungstheorien glaubt, sollte erklären, warum der Fahrer angetrunken war und mit 200 kmh durch die Stadt fuhr.

pendler

18.08.2013, 14:13 Uhr


Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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