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04.06.2014

23:28 Uhr

Neues Video von Hip-Hop-Star Psy

„Gangnam-Style“ trifft auf Snoop Doggs „Doggystyle“

VonAxel Postinett

Zwei Milliarden Abrufe auf Youtube für ein Video – das hat noch niemand vor ihm geschafft: Hoppel-Rapper Psy aus Korea brach mit dem Ohrwurm „Gangnam-Style“ Rekorde. Jetzt kommt es mit Rapper Snoop Dogg zur Neuauflage.

Hoppelnd zum Riesenhit: Gangnam-Style-Musiker Psy hat sich für sein neues Projekt mit US-Rapper Snoop Dogg für zusammen getan. Reuters

Hoppelnd zum Riesenhit: Gangnam-Style-Musiker Psy hat sich für sein neues Projekt mit US-Rapper Snoop Dogg für zusammen getan.

San FranciscoDer Sonntag ist Pflichttag für alle Gangnam-Fans. Dann feiert in den USA auf dem Sender ABC der nächste potenzielle Superhit Premiere: „Hangover“. Direkt danach, gegen Mitternacht deutscher Zeit, soll das Video dann auf Youtube stehen. Die populäre Jerry Kimmel Show hat sich Psy, mit bürgerlichem Namen Park Jae-sang, für die Premiere ausgesucht.

Verstärkung hat er sich auch mitgebracht. Der US-Rapper Snoop Dogg ist einer der ganz großen der Szene, sein Debütalbum „Doggystyle“ startete 1993 direkt an den Nummer Eins-Positionen der wichtigsten Musikcharts. Jetzt ist er mit von der Partie bei dem Song, den die Plattenfirma schon als die kommende Party-Hymne preist.
Ob Psy seinen Giga-Erfolg noch einmal wiederholen kann, bleibt abzuwarten.

Gangnam-Style war ein Zufallsprodukt, eigentlich gar nicht für den internationalen Markt bestimmt. Die Verulkung der Möchtegern-Party-Szene in Seouls Nobel-Stadtteil Gangnam landete so nebenbei ohne jedes Marketing am 15. Juli 2012 auf Youtube und legte mit 500.000 Abrufen am ersten Tag raketenartig los. Der von Psy und seiner Truppe selbst kreierte Pferde-Tanz entwickelte sich zum Party-Renner.

Werbeeinnahmen: Gangnam Style spielt 8 Millionen ein

Werbeeinnahmen

Gangnam Style spielt 8 Millionen ein

Das YouTube-Video „Gangnam Style“ des Rappers Psy wurde über eine Milliarde Mal weltweit angesehen.

Über Wochen hielt sich das schwungvolle G-Pop-Werk in den Top-Ten der Verkaufscharts von Ländern wie Deutschland, Frankreich oder den USA. Davor hatte es für ein Lied in koreanischer Sprache noch nie auch nur irgendwie zu einer Chart-Platzierung in den USA gereicht. Psy hoppelte um die ganze Welt, sang vor Präsidenten und brachte UN-Präsident Ban Ki-moon den Gangnam-Tanz bei.
Diesmal sieht es anders aus. Da bleibt nichts dem viralen Internet-Zufall überlassen, wie das in der Musikindustrie Kaliforniens üblich ist. Jerry Kimmel Live gilt als eine der einflussreichsten Unterhaltungssendungen in den USA, und die Plattenfirmen haben im Vorfeld schon mal die ganz große Vermarktungsmaschine angeworfen. Man weiß ja nie.

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