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24.08.2012

18:40 Uhr

New York

Tote und Verletzte bei Schießerei am Empire State

In New York ist es erneut zu einem Schusswechsel auf offener Straße gekommen. Ein Mann schoss vor dem Empire State Building auf Passanten, eine Person wurde getötet, mehrere verletzt. Die Polizei griff zum Äußersten.

Amoklauf in Manhattan

Bewaffneter schießt vor Empire State Building um sich

Amoklauf in Manhattan: Bewaffneter schießt vor Empire State Building um sich

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Bei einer Schießerei vor dem Empire State Building in New York sind am Freitag zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Schütze feuerte um sich und tötete einen Menschen. Daraufhin sei der Angreifer von Beamten erschossen worden, zitierte der Fernsehsender CNN die New Yorker Polizei. Acht weitere Menschen seien bei dem Vorfall am Morgen (Ortszeit) angeschossen worden.

Die Polizei hat das Todesopfer des New Yorker Schützen als 41-jährigen männlichen Ex-Kollegen des Täters identifiziert. Nach neuesten Erkenntnissen zielte der 53-jährige Schütze nach einem Streit in der Firma, die ihn vor einem Jahr entlassen hatte, auf der Fifth Avenue in New York auf seinen früheren Kollegen.

Ein Mann in einem Anzug und mit einem Koffer habe das Feuer eröffnet, zitierte die Zeitung „Daily News“ den Bauarbeiter Chris Ogden, der den Vorfall beobachtete. „Er hat dem Mann in den Kopf geschossen“, sagte der Augenzeuge. „Der Mann ist zu Boden gegangen. Dann hat er ein zweites Mal auf ihn geschossen.“

Wahllose Schüsse auf Passanten

Die Schießerei ereignete sich an der Ecke 34. Straße und Fifth Avenue in unmittelbarer Nähe des als Touristenziel beliebten Wolkenkratzers. Augenzeugin Aliyah Imam sagte dem Fernsehsender Fox 5 News, sie habe an einer Ampel gestanden, als eine Frau neben ihr an der Hüfte getroffen worden sei. Der Schütze habe wahllos auf Passanten geschossen, sagte sie. Augenzeugin Rebecca Fox sagte dem Fernsehsender CNN, sie habe gesehen, wie einer Frau in den Fuß geschossen worden sei.

In den vergangenen Monaten hat es mehrere aufsehenerregende Schießereien in den USA gegeben. Mitte des Monats kamen unweit einer Universität im Bundesstaat Texas drei Menschen ums Leben. Anfang August war ein Ex-Soldat in einen Tempel in Wisconsin eingedrungen und hatte sechs Menschen getötet, bevor er selbst von einem Polizisten erschossen wurde. Ende Juli stürmte ein Mann ein Kino im Bundesstaat Colorado und erschoss zwölf Menschen.

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