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13.04.2015

19:57 Uhr

North Carolina

Ein Toter bei Schießerei an US-College

Vondpa

Es ist noch früher Morgen, als ein Schütze ein College in North Carolina betritt und einen Mitarbeiter erschießt. Stunden später ist der Täter noch auf freiem Fuß. Die Gemeinde ist unter Schock.

Hermetisch abgeriegelt: Kurz nach dem Angriff durfte keiner das Gelände des Colleges in North Carolina verlassen. ap

Nach der Schießerei

Hermetisch abgeriegelt: Kurz nach dem Angriff durfte keiner das Gelände des Colleges in North Carolina verlassen.

CharlotteAn einem College im US-Staat North Carolina ist Medienberichten zufolge ein seit Jahren angestellter Techniker erschossen worden. Ein etwa 20 Jahre alter, ehemaliger Student sei am Montagmorgen (Ortszeit) in den dritten Stock des Wayne Community College in Goldsboro gekommen, in dem sich die Bücherei befinde, berichteten örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei. Der Schütze soll das Opfer gekannt und gezielt mit einem Schuss getötet haben. Dutzende Polizisten suchten Stunden nach der Tat im College und der Umgebung nach dem Verdächtigen.

Das College wurde abgeriegelt und für den Rest des Tages geschlossen. Der Unterricht und sämtliche Aktivitäten wurden gestrichen. Studenten und Angestellten wurde soweit möglich erlaubt, den Campus zu verlassen, hieß es auf der Website des Wayne Community College. Eine Studentin berichtete gegenüber dem Sender ABC11, ihr Lehrer habe im Unterrichtsraum das Licht ausgemacht und den Raum verbarrikadiert. „Dies ist keine Übung“, hieß es auf der Website.

Das kleine, öffentliche College im Südstaat North Carolina zählt nach einer Zählung aus 2013 rund 3800 Studenten. Die benachbarte Grundschule wurde ebenfalls abgeriegelt.

In den USA kommt es an Schulen, Colleges und Universitäten immer wieder zu solchen Bluttaten, auch Amokläufen. Nach Angaben des FBI hat sich die Zahl der Amokläufe in den USA in den vergangenen Jahren deutlich erhöht, rund ein Viertel fand zwischen 2000 und 2013 an solchen Bildungseinrichtungen statt. Dort wurden in diesem Zeitraum 117 Menschen getötet und 120 verletzt.

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