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04.04.2011

15:00 Uhr

Notlandung in Athen

Bombendrohung gegen britische Boeing

Aufgrund einer Bombendrohung musste eine britische Chartermaschine mit mehr als 200 Menschen an Bord in Griechenland notlanden. Den Passagieren geht es gut. In Südamerika erschrecken technische Pannen die Reisenden.

Athen/Rio de JaneiroEine Boeing-Maschine ist nach einer Bombendrohung in Athen sicher notgelandet. Dies sagte ein Sprecher des Flughafens am Montag. Alle 213 Passagiere an Bord der Maschine auf dem Weg von Großbritannien nach Ägypten seien wohlauf, erklärte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums. Es habe sich um eine von Thomson Airways gecharterte Maschine gehandelt, sagte ein Flughafensprecher. Thomson gehört zum britischen Reiseanbieter Tui Travel.

Am anderen Ende der Welt versetzen technische Pannen Flugpassagiere in Unruhe. Gleich zweimal haben in den vergangenen Tagen auf Flügen von Rio de Janeiro Defekte für Schrecken und Ärger gesorgt. In der Nacht zum Montag musste eine Maschine der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines zum Flughafen Tom Jobim in Rio zurückfliegen, weil es Probleme mit dem meteorologischen Radar gab. Nach Berichten lokaler Medien befand sich das Flugzeug mit rund 120 Passagieren an Bord auf dem Weg nach Atlanta. Die Maschine war am Sonntag um 21.36 Uhr (Ortszeit) gestartet und landete gegen 00.40 Uhr am Montag wieder.

In der Nacht zum Samstag hatte es auf einem Flug der portugiesischen Gesellschaft TAP von Rio nach Lissabon eine Panne gegeben. Wegen Triebwerksproblemen musste der Airbus A330 etwa zwei Stunden nach dem Start in Rio in Salvador (Bundesstaat Bahia) landen. Unter den rund 230 Passagieren kam es zu panischen Reaktionen. Nach Schilderung einer Insassin war eines der beiden Triebwerke komplett ausgefallen. Berichte über eine Explosion wurden nicht bestätigt. TAP schickte ein Ersatzflugzeug, das die Passagiere nach Lissabon brachte.

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