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13.02.2015

14:09 Uhr

Nussaffäre um Cho Hyun Ah

Tochter des Korean Air-Chefs legt Berufung ein

Cho Hyun Ah rastete an Bord eines Flugzeuges wegen ein paar Nüssen aus. Ein Gericht hatte die 40-jährige zu einem Jahr Haft verurteilt. Das möchte die Tochter des Korean Air-Chefs nicht auf sich sitzen lassen.

Die Tochter des Korean-Air-Chefs geht in die Berufung und findet das Urteil nicht gerechtfertigt. dpa

Cho Hyun Ah

Die Tochter des Korean-Air-Chefs geht in die Berufung und findet das Urteil nicht gerechtfertigt.

SeoulIm Prozess um die sogenannte Nussaffäre an Bord eines südkoreanischen Flugzeugs sieht sich die Tochter des Chefs von Korean Air zu Unrecht zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Anwalt von Cho Hyun Ah habe Berufung gegen das Urteil eingelegt, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag. Die Entscheidung habe Fakten und das Prinzip des Luftfahrtrechts missdeutet, wurde er zitiert. „Wir glauben, das Urteil ist nicht gerechtfertigt.“

Ein Gericht in Seoul hatte die 40-jährige Cho am Donnerstag wegen Gefährdung der Flugsicherheit sowie Einschüchterung des Bordpersonals und Gewaltanwendung verurteilt.

Cho Hyun Ah: Tochter von Korean-Air-Chef schuldig gesprochen

Cho Hyun Ah

Tochter von Korean-Air-Chef schuldig gesprochen

Weil ihr eine Flugbegleiterin Nüsse in der Tüte statt im Schälchen reichte, rastete Cho Hyun Ah, damals Chefin des Kabinenpersonals von Korean Air, aus. Nun wurde sie zu einem Jahr Haft verurteilt.

Cho war in einer Passagiermaschine von Korean Air in Rage geraten, als ihr eine Flugbegleiterin Macadamia-Nüsse in einer Tüte und nicht in einer Schale reichte. Als Folge des nachfolgenden heftigen Streits wurde das Flugzeug mit Ziel Seoul am 5. Dezember vergangenen Jahres von der Startbahn auf dem Flughafen John F. Kennedy in New York wieder zum Gate gezogen. Cho hatte dafür gesorgt, dass der Chefsteward die Maschine kurz vor dem Start verlassen musste. Nach starker öffentlicher Kritik an ihrem Verhalten war Cho von ihrem Posten als Vizepräsidentin der Fluggesellschaft zurückgetreten.

Von

dpa

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