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08.12.2011

14:22 Uhr

Öffentliche Fahndung

Polizei sucht Vater des erschossenen Mädchens

Seit Tagen sucht die Polizei nach einem Vater, der im niedersächsischen Stolzenau seine Tochter erschossen hat. Jetzt bittet die Mordkommission die Bevölkerung um Hilfe. Der Mann hat die Bluttat vermutlich geplant.

Die Mordkommission bittet jetzt die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach dem Vater des erschossenen Mädchens. dpa

Die Mordkommission bittet jetzt die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach dem Vater des erschossenen Mädchens.

StolzenauNach den tödlichen Schüssen auf eine Schülerin in Niedersachsen fahndet die Mordkommission seit Donnerstag öffentlich nach dem Vater der 13-Jährigen. Da die Ermittler trotz intensiver Suche keine heiße Spur von dem Mann haben, hoffen sie jetzt auf Hinweise aus der Bevölkerung. Der 35-Jährige versucht nach Angaben der Polizei in Nienburg möglicherweise, sich ins Ausland abzusetzen.

Weil er mit großer Wahrscheinlichkeit noch immer die Tatwaffe bei sich trägt, sei Vorsicht geboten. Wer ihn sehe, soll möglichst unauffällig die Polizei informieren.

Der aus dem Irak stammende Kurde jesidischen Glaubens sei dringend verdächtig, seine Tochter Souzan am vergangenen Montag in Stolzenau (Kreis Nienburg) mit mehreren Schüssen auf offener Straße getötet zu haben, sagte Polizeisprecherin Gabriela Mielke.

Die Mordkommission geht davon aus, dass der Vater die tödlichen Schüsse auf das Mädchen geplant hatte. Offensichtlich habe der 35-Jährige auch seine anschließende Flucht vorbereitet, sagte Polizeisprecherin Mielke.

Die Mutter des getöteten Mädchens, die die Tat mit ansehen musste, wurde unterdessen vernommen. Die Frau habe allerdings keinen konkreten Hinweis auf den aktuellen Aufenthaltsort ihres flüchtigen Mannes geben können.

Der 35-Jährige hatte Souzan getötet, nachdem am Montag ein Versöhnungsgespräch gescheitert war. Die 13-Jährige war vor einem halben Jahr wegen familiärer Spannungen mit Zustimmung des Jugendamtes bei ihren Eltern aus- und in ein Heim gezogen.

Vergleichbare Versuche, die Tochter unter professioneller Anleitung wieder mit ihrer Familie zu versöhnen, habe es zuvor schon wiederholt gegeben, sagte die Polizeisprecherin. Das Mädchen habe eine Rückkehr ins Elternhaus jedoch stets abgelehnt. Dass der Vater bei dem Gespräch am Montag eine Waffe bei sich hatte, spreche für die Planung der Tat.

Am Dienstag hatte die Polizei in Minden - wo zuvor das Fluchtauto des 35-Jährigen entdeckt worden war - mehrere Wohnungen durchsucht, in denen Jesiden leben. Hinweise auf den Aufenthaltsort des Gesuchten fanden die Beamten dort nicht.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

08.12.2011, 14:43 Uhr

Ein Paar Fotos könnten helfen ...

Unliebsam

08.12.2011, 14:58 Uhr

Das Problem daran ist nicht, dass ein einzelner verwirrter Vater seine Tochter erschießt. Extreme Einzeltäter gibt es in allen Religionen und in allen Kulturkreisen.
.
Das Problem ist, dass dieses Verhalten von unseren multikulturellen Mitbürgern geduldet oder insgeheim sogar begrüßt wird. Genau wie die RAF-Terroristen Einzeltäter waren, die nur durch Unterstützung einer großen linken Gesellschaftsschicht erfolgreich sein konnten, genauso gedein diese Extrem-Taten in einem Klima, das eine Integration in das deutsche Gemeinwesens ablehnt.

Island

08.12.2011, 15:46 Uhr

Jeder Mord ist zu verurteilen!

Wir erleben aber schon sehr lange, daß auch Anwälte ihre „ausländischen Mandanten“ gegen jegliches Rechtsempfinden beraten.

Ein paar Beispiele: Dann wird einen türkischen Kriminellen empfohlen eine Frau mit einer Deutschen Staatsbürgerschaft zu heiraten, damit die Abschiebung in der Heimat unterbunden wird. Es werden dann den Tatverdächtigen Geschwistern empfohlen einfach zu schweigen, mit dem Wissen das damit der Mord ungesühnt bleibt. Derzeit sitzen wieder ein paar Geschwister im Gefängnis, weil die Schwester „verschwunden“ ist. Diese werden höchstwahrscheinlich in den nächsten Tagen in die Freiheit entlassen und irgendwann findet man die Leiche der Schwester (Schweigen ist Gold, Reden ist Knast/Abschiebung)

Die Anwälte haben ihre Rechtstaatlichen Aufgaben zu erfüllen!

Es geht aber nicht das es dazu führt das unser Rechtsystem ausgehebelt wird.

Unser Recht gilt für alle, Deutsche und Gastarbeiter!

Wir müssen den Rechtstaat wieder einrichten und zwar überall!

Dabei ist es wichtig, daß wir die Gastarbeiter nach Hause schicken, damit lösen wir eines unserer Probleme.

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