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29.12.2014

12:37 Uhr

„Ökotest“

Pestizidrückstände in Früchtetees für Kinder

Bei sechs von neun konventionellen Kinderfrüchtetees wurden Pestizidrückstände nachgewiesen, in einem Tee fanden sich gleich Spuren von 14 Pestiziden. Nur fünf der 19 Produkte bekamen ein „Sehr gut“ – allesamt Bio-Tees.

„Ökotest“ rät, für Kinder ausschließlich natürliche Früchtetees zu kaufen, die keinerlei Zucker enthalten. Picture Alliance

„Ökotest“ rät, für Kinder ausschließlich natürliche Früchtetees zu kaufen, die keinerlei Zucker enthalten.

FrankfurtFrüchtetees für Kinder enthalten einer Untersuchung der Zeitschrift „Ökotest“ zufolge häufig Zucker, Rückstände von Pestiziden oder fragwürdige Zusätze.

Während die zehn getesteten Bio-Produkte pestizidfrei waren, wurden in sechs der neun konventionellen Tees Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen, wie „Ökotest“ in der am Montag erschienenen Januar-Ausgabe berichtete. Am schlechtesten schnitten zwei Tee-Granulate ab, die sehr viel Zucker enthielten. Die Tester bemängelten auch den Einsatz von Aromastoffen in vielen Produkten.

Am besten schnitten in der Untersuchung fünf Bio-Tees ab – sie wurden mit „sehr gut“ bewertet. Diese Tees enthielten laut „Ökotest“ weder Pestizide noch problematische Zuckerverbindungen und auch keine zugesetzten Aromen. Leichte Abzüge erhielten lediglich zwei Produkte, weil auf den Packungen „Selbstverständlichkeiten“ vermerkt wurden, etwa mit der Formulierung „ohne Farbstoffe laut Gesetz“.

Von den fünf anderen Bio-Produkten wurde eins mit „gut“ bewertet, drei mit „befriedigend“ und eins mit „ausreichend“. Die vier schlechter bewerteten Tees enthielten der Untersuchung zufolge zwar keine Pestizide oder Zucker, aber natürliche Aromastoffe. Diese könnten zu einer „Konditionierung des Geschmacks“ bei Kindern führen, warnte „Ökotest“.

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Deutlich schlechter als die Bio-Tees schnitten die konventionellen Produkte ab. Drei Produkte fanden die Tester „befriedigend“, eines wurde als „ausreichend“ bewertet. Drei Tees wurden als „mangelhaft“ und zwei als „ungenügend“ eingestuft. Unter anderem wurden in sechs Produkten Pestizidrückstände nachgewiesen. In einem Tee entdeckten die Tester Spuren von gleich 14 Pestiziden.

Außerdem enthielt ein Teegranulat einen Zuckerersatzstoff, der laut „Ökotest“ Zahnschäden verursachen kann. Die beiden anderen Granulate enthielten Zucker, „der Karies verursachen kann und stark süßt“. Fünf konventionelle Tees enthielten den Angaben zufolge Aromastoffe. Bei drei Produkten waren Vitamine zugesetzt, was „völlig unnötig“ sei.

Die Tester rieten dazu, für Kinder nur Früchtetees zu kaufen, die ausschließlich natürliche Früchte und keinerlei Zucker enthalten.

Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

29.12.2014, 16:56 Uhr

FrankfurtFrüchtetees für Kinder enthalten einer Untersuchung der Zeitschrift „Ökotest“ zufolge häufig Zucker, Rückstände von Pestiziden oder fragwürdige Zusätze.

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Pestizidrückstände in Früchtetees für Kinder = DANKE EU !

Die EU freut sich dabei ?

Solche Kinder könnten dann als Ältere EU-Bürger...

schon nicht mehr als Belastung...

für die EU-Rentenkassen werden ?????










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