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08.04.2012

13:14 Uhr

Ostersegen

Papst Benedikt spricht arabischer Welt Mut zu

Friedensappelle, breiter Zuspruch für den Arabischen Frühling und der Segen „Urbi et Orbi“: Papst Benedikt hat in Rom den traditionellen Ostersegen erteilt. Kirchenkollegen stimmten konfessionsübergreifend zu.

Papst spendet Segen

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Rom/BerlinPapst Benedikt XVI. hat in seiner Osterbotschaft eindringlich zu Frieden, Stabilität und Religionsfreiheit in der Welt aufgerufen. Nach der Ostermesse wandte sich Benedikt am Sonntag vor Zehntausenden von Gläubigen und Touristen auf dem Petersplatz vor allem den brennenden Problemen in Syrien und in Afrika zu. „Die Hoffnung muss in dieser Welt unweigerlich mit der Härte des Bösen rechnen“, warnte das Kirchenoberhaupt der Katholiken.

Bei eher kühlem Frühlingswetter folgte die Menge auf dem mit Blumen festlich geschmückten Petersplatz diesem Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten. Sie enden traditionell mit dem Segen „Urbi et Orbi“ des Papstes.

„Besonders in Syrien sollte das Blutvergießen enden und unverzüglich der Weg der Achtung, des Dialogs und der Versöhnung eingeschlagen werden“, forderte der knapp 85-jährige Benedikt. Die vielen syrischen Flüchtlinge bräuchten humanitäre Hilfe, Aufnahme und Solidarität, um ihre schmerzlichen Leiden zu mindern.

Papst Benedikt hat den Ostersegen erteilt. Reuters

Papst Benedikt hat den Ostersegen erteilt.

Der Papst ermunterte das irakische Volk, sich mit allen Kräften um Entwicklung und Stabilität zu bemühen. „Im Heiligen Land mögen Israelis und Palästinenser mutig den Friedensprozess wieder aufnehmen“, sagte er. Benedikt sprach den Christen Mut und Hoffnung zu, die wegen ihres Glaubens „unter Diskriminierung und Verfolgung zu leiden haben“.

Versöhnung wünschte Benedikt den leidenden Bevölkerungen am Horn von Afrika. „Dem Staat Mali, der einen politisch heiklen Moment erlebt, schenke der glorreiche Christus Frieden und Stabilität“, sagte der Pontifex. „Nigeria war in letzter Zeit Schauplatz blutiger terroristischer Überfälle“, klagte Benedikt. Am Sonntag gab es einen erneuten Anschlag auf eine Kirche dort, möglicherweise begangen von islamistischen Terroristen.

Kommentare (7)

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aruba

08.04.2012, 17:35 Uhr

Guten Tag,... Na;.... auf DEN haben DIE gerade noch gewartet. Diese Schwulen und Kinderfreunde Organisation hat mehr Menschen auf dem Gewissen als Adolf und Joseph zusammmen. Besten Dank

Ex-Katholik

08.04.2012, 18:28 Uhr

Wie bei der FDP sollte man den Chef der weltgrößten Pädophilenorganisation und seiner Aktionen/Äußerungen einfach totschweigen. Wen interessiert das noch? Lauter Plattitüden ohne jegliche Relevanz. Und der Trierer Bischof Stephan Ackermann ermutigte die Menschen, sich an Ostern „auf Unerwartetes, Überraschendes einzulassen...", vielleicht ja z. B. auf neue frische Messdiener! Ackermann ist der typische Vertreter dieser intoleranten Organisation und ist doch als sog. Missbrauchsbeauf-tragter der Katholischen Kirche in Deutschland gerade dabei ertappt worden, dass er aufgeflogene Kinderschänder einfach in andere Pfarreien versetzt, wo sie weiterhin Zugang zu meist Knabenfrischfleisch haben. Und die Äußerungen des Papstes zu den Revolutionen in Nordafrika zeigen nur, dass er auch von Politik keine Ahnung hat. Der wird sich noch wundern, wenn dort die ersten Kirchen brennen. Interessant auch seine Äußerungen zu den Naturwissenschaften (denen man nicht einfach glauben soll). Es ist noch nicht lange her, dass Menschen verbrannt worden, wenn sie es ablehnten, zu glauben, die Erde sei eine Scheibe.

Paul

08.04.2012, 19:58 Uhr

Es ist schon beschämend, wie unqualifiziert und perfide die beiden vorgehenden Kommentare verfaßt wurden. Leider gibt es immer wieder Menschen, die vor nichts Respekt haben. Statt Unsinn zu schreiben, sollten die Schreiber mal über ihre eigene Situation nachdenken. Handeln diese immer ethisch und moralisch einwandfrei?

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