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07.04.2012

02:09 Uhr

Panik in Virginia

US-Navy fliegt Kampfjet in Wohnquartier

Panik ist ausgebrochen, als ein Kampfjet der US-Marine mittem am Tag in ein Wohnquartier in Virginia geflogen ist. Im Miethauskomplex wohnen vor allem Senioren. Mindestens neun Menschen wurden verletzt.

Im betroffenen Wohnquartier in Virginia Beach wohnen Augenzeugen zufolge vor allem Senioren. dapd

Im betroffenen Wohnquartier in Virginia Beach wohnen Augenzeugen zufolge vor allem Senioren.

WashingtonEin Kampfjet der US-Marine ist kurz nach seinem Start mitten in ein Wohngebiet im US-Staat Virginia gestürzt. Das zweisitzige Flugzeug vom Typ F-18D sei am Freitag in einen Mietwohnungskomplex in Virginia Beach gekracht, sagte Mike Kaska von der Navy.

„Das Gebäude fing an, einzustürzen“, sagte Augenzeuge Zack Zapatero dem Sender CNN. „Ich habe niemanden herauslaufen sehen.“ In dem Komplex leben seinen Angaben zufolge viele ältere Menschen.

Ein anderer Augenzeuge, Jon Swain, sagte dem TV-Sender MSNBC, der Jet habe in der Luft Feuer gefangen. „Das Flugzeug kam tiefer und tiefer. Ich habe gesehen, wie ein Pilot herausgeschleudert wurde“, sagte er. Dann sei die Maschine in das Gebäude geflogen. „Es hat genau die Mitte getroffen“, sagte der Augenzeuge. „Es ist ziemlich traumatisch.“
Der städtischen Feuerwehr zufolge ist der Brand schnell unter Kontrolle gebracht worden.

Den Behörden zufolge wurden neun Menschen verletzt. Die Suche dauere aber noch an. Der Gouverneur des US-Bundesstaats Virginia, Bob McDonnell, sagte dem Nachrichtensender CNN, er hoffe auf ein „Karfreitagswunder“.

Eine Sprecherin des Bürgermeister-Büros in Virginia Beach sagte der Nachrichtenagentur dpa, die Maschine sei in einen Hof gestürzt, der von mehreren zweistöckigen Häusern mit rund 40 Wohnungen umgeben ist.

Brandmeister Tim Riley sagte dem Fernsehsender MSNBC, es sei unklar, wie viele Menschen um die Mittagszeit daheim waren, als das Flugzeug abstürzte. Der TV-Sender CNN zitierte einen Zeugen, der sagte, in der Gegend wohnten viele Senioren.

Die Piloten haben sich nach Angaben der Navy vor dem Absturz aus dem Jet hinauskatapultiert. Sie seien gesundheitlich in verhältnismäßig guter Verfassung. TV-Bilder zeigten in dem Wohngebiet schwarze Rauchschwaden und ein völlig zerstörtes Flugzeug.

Ein Marineoffizier nannte einen mechanischen Fehler als Grund für den Absturz des F-18-Kampfflugzeugs. Demnach führte der noch nicht näher bekannte Fehler, zum „erzwungenen Auswurf“ der beiden Besatzungsmitglieder per Schleudersitz.

Kommentare (1)

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Charly

07.04.2012, 11:40 Uhr

Ami-Land ist dank Bankster-Subvention bankrott, und der Sprit zum nächsten Flughafen ist inzwischen doch etwas teuer geworden.

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