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20.01.2005

16:33 Uhr

Passagiere erhalten das Geld zurück

Vollbesetzter Luxusliner brach Weltreise ab

Der in Deutschland gebaute Luxusliner „Aurora“ hat eine Weltreise nach nur wenigen Kilometern und zehntägigen vergeblichen Reparaturversuchen abbrechen müssen. Das Schiff hatte weit mehr als 1 000 Passagieren an Bord.

HB LONDON. Das britische Schiffahrtsunternehmen P&O rief das Schiff in den englischen Heimathafen Southampton zurück, wo es vor zehn Tagen ausgelaufen war - aber dann wegen eines Problems mit dem Antrieb nur wenige Seemeilen weiter ein Dock auf der Isle of Wight ansteuern musste.

Statt wie geplant 23 Länder anzusteuern, harrte ein Großteil der gut 1 750 Passagiere auf dem erst im Jahr 2000 vom Stapel gelaufenen Luxusschiff in der Hoffnung aus, die Reise ihres Lebens doch noch antreten zu können. Sie hatten umgerechnet bis zu 60 000 Euro für die 103-tägige Reise gezahlt.

P&O entschuldigte sich bei den Passagieren, die nun ihr Geld zurückerhalten und einen ordentlichen Rabatt auf zukünftige Reisen mit der Gesellschaft bekommen. Die „Aurora“ ist vom Peck verfolgt, seitdem bei der Schiffstaufe durch Prinzessin Anne die Champagnerflasche nicht am Rumpf zerplitterte. Schon bei der Jungfernfahrt im Golf von Biskaya gab es Maschinenprobleme, und im Oktober 2003 war eine Viruskrankheit an Bord ausgebrochen.

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