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11.05.2012

11:18 Uhr

Philippinen

Sieben Bergleute in Tunnel erstickt

Auf den Philippinen sind sieben Bergleute in einem Tunnel erstickt, einer konnte lebend gerettet werden. Ein Ventilator für die Luftzufuhr sei nicht installiert gewesen.

Philippinische Betreiber von Bergwerken halten oft nicht die Sicherheitsvorschriften ein. dapd

Philippinische Betreiber von Bergwerken halten oft nicht die Sicherheitsvorschriften ein.

ManilaSieben Männer sind auf den Philippinen in einem Bergwerkstunnel erstickt. Sie wollten einen Schlauch durch den Tunnel ziehen und bekamen plötzlich keine Luft mehr, berichtete die Polizei in Surgao City rund 700 Kilometer südlich von Manila am Freitag. Der Tunnel lag nach Medienberichten in 26 Metern Tiefe. Es sei kein Ventilator für die Luftzufuhr installiert gewesen. Kollegen zogen insgesamt acht Männer aus dem Tunnel. Nur einer überlebte.

Vor allem im Süden der Philippinen gibt es hunderte kleiner Anlagen zum Abbau von Bodenschätzen, vor allem Gold. Die Betreiber halten oft nicht die Sicherheitsvorschriften ein. Den Behörden gelingt es nicht, die zahlreichen Minibergwerke zu überwachen. Junge Leute nehmen auch gefährliche Jobs oft aus Mangel an Alternativen an.

Von

dpa

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