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13.05.2017

13:09 Uhr

Portugal-Besuch

Papst spricht Hirtenkinder von Fátima heilig

Zum 100. Jahrestag der Marien-Erscheinung von Fátima hat der Papst zwei Hirtenkinder heiliggesprochen. Die Geschwister starben 1919 und 1920. Sie sind die ersten Kinder im Buch der Heiligen, die keine Märtyrer waren.

Einige Gläubige auf dem Platz verfolgten die Zeremonie tief bewegt mit Tränen in den Augen. Reuters

Papst Franziskus in Portugal

Einige Gläubige auf dem Platz verfolgten die Zeremonie tief bewegt mit Tränen in den Augen.

FátimaAm 100. Jahrestag der Marien-Erscheinung von Fátima hat Papst Franziskus zwei Hirtenkinder heiliggesprochen, der damals die Heilige Jungfrau erschienen sein soll. Der Pontifex vollzog den liturgischen und zugleich bürokratischen Akt am Samstag vor Hunderttausenden Gläubigen auf dem Platz vor dem Heiligtum in dem portugiesischen Wallfahrtsort.

Damit hat die katholische Kirche die Geschwister Francisco und Jacinta ins Buch der Heiligen aufgenommen. Nach katholischem Glauben war ihnen und ihrer Cousine Lúcia dos Santos die Jungfrau Maria am 13. Mai 1917 in Fátima erstmals und in den Folgemonaten weitere fünf Mal erschienen. Einige Gläubige auf dem Platz verfolgten die Zeremonie tief bewegt mit Tränen in den Augen.

Francisco und Jacinta sind die ersten Kinder, die heiliggesprochen wurden, obwohl sie nicht Märtyrer waren. Sie starben nur wenige Jahre - 1919 und 1920 - nach der Erscheinung. Francisco wurde zehn Jahre alt, Jacinta neun. Ihre Cousine Lúcia wurde später Nonne und starb 2005 im Alter von 97 Jahren. Ihre Heiligsprechung wird noch geprüft.

Von

dpa

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