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01.03.2004

07:27 Uhr

Preise für Zellweger und Robbins

Kein Oscar für deutsche Filme

Ohne Chance waren die beiden deutschen Nominierungen in der Oscar-Kategrie "Kurzfilm". Obwohl die Werke von Florian Baxmeier und Katja Esson im Vorfeld der Verleihung bereits kleine Erfolge verzeichnen konnten, vielen sie bei der amerikanischen Jury durch.

HB LOS ANGELES. Die deutschen Nominierungen in der Kategorie Kurzfilm standen am Sonntagabend im Schatten der anderen Oscar-Preisträger. Dabei gingen die Werke der beiden Nachwuchstalente Florian Baxmeier (29) und Katja Esson (38) leer aus. Baxmeyer stand mit dem Kurzfilm „Die Rote Jacke“ und Essons mit dem dokumentarischen Film „Ferry Tales“ auf der Liste der möglichen Preisträger. Für beide langte es am Ende jedoch nicht zu der begehrten Auszeichnung, den die Jury an den Film "Two Soldiers" vergab.

Die amerikanische Schauspielerin Renee Zellweger und ihr Kollege Tim Robbins waren in der Nacht zum Montag die gefeierten Stars der Oscar-Gala. Robbins erhielt die höchste Auszeichnung der US-Filmindustrie für seine Rolle in dem Drama „Mystic River“. Er spielt darin den als Kind missbrauchten Dave Boyle, der in einem Arbeiterviertel Bostons lebt und verdächtigt wird, die Tochter seines Freundes getötet zu haben. Auf der Bühne ermutigte Robbins Missbrauchsopfer, sich Hilfe zu suchen. „Es ist keine Schande oder Schwäche, Hilfe und psychische Betreuung anzunehmen - manchmal ist es das Mutigste, was man tun kann, um den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen“, betonte er. Robbins hat sich auch als Regisseur einen Namen gemacht und unter anderem „Dead Man Walking“ gedreht, ein Drama über die Todesstrafe.

Renee Zellweger wurde für ihren Auftritt im US-Bürgerkriegsdrama „Unterwegs nach Cold Mountain“ ausgezeichnet. Die 34-Jährige spielt darin die lebenskluge Herumtreiberin Ruby Thewes, die die Protagonistin Ada Monroe (Nicole Kidman) Durchsetzungskraft und Selbstvertrauen lehrt. Zu Zellwegers früheren Filmen zählt „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück“.

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