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14.01.2009

12:48 Uhr

Pressebericht

Modezar Valentino hat Ärger mit der Steuerfahndung

Der italienische Modeschöpfer Valentino Garavani ist ins Visier der Steuerfahnder gerückt. Der gebürtige Italiener hatte vor über zehn Jahren seinen Wohnsitz nach London verlegt, soll nach Auffassung der Finanzbehörden jedoch weiterhin in Italien gelebt haben.

Modeschöpfer Valentino will von angeblichen Steuerschulden nichts wissen. Foto: dpa dpa

Modeschöpfer Valentino will von angeblichen Steuerschulden nichts wissen. Foto: dpa

HB ROM. Für den Zeitraum von 2001 bis 2005 schulde der Schöpfer des "unvergleichlichen Rot" dem Fiskus 33 Millionen Euro Steuern und Bußgeld, berichtete die Tageszeitung "La Stampa". Sein ehemaliger Mitarbeiter und Lebensgefährte Giancarlo Giammetti habe ebenfalls Steuern in Höhe von 22 Millionen nachzuzahlen.

"Seit dem Verkauf unseres Modehauses vor über zehn Jahren haben wir unseren regulären Wohnsitz in London", konterten Valentino und Giammetti hingegen den Bescheid des Fiskus. Im Übrigen sei ihre steuerliche Position bereits in der Vergangenheit geprüft und für legitim erklärt worden. Man sei aber gerne zur erneuten Zusammenarbeit mit den Steuerbehörden bereit, hieß es.

Zuletzt hatte sich bereits der achtmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi mit den Behörden auf eine Nachzahlung von insgesamt 43 Millionen Euro geeinigt. Die Fahnder hatten ihm vorgeworfen, seinen Wohnsitz nur fiktiv 2000 nach London verlegt zu haben, um weniger Steuern zahlen zu müssen. Auch die Schauspielerin Ornella Muti und Formel-1-Star Giancarlo Fisichella hatten mit dem Fiskus bereits Nachzahlungen in Millionenhöhe ausgehandelt.

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