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11.05.2015

12:10 Uhr

Prinz Harry in Neuseeland

„Ich nenne sie Omi“

Prinz Harry hat sich bei einem Neuseeland-Besucht den bohrenden Fragen einer Schülergruppe gestellt. Dabei plauderte der Brite auch aus dem Nähkästchen und verriet ein paar Geheimnisse des Königshauses.

Prinz Harry mit Schülern der Halfmoon Bay School in Neuseeland. AFP

Schul-Besuch

Prinz Harry mit Schülern der Halfmoon Bay School in Neuseeland.

Stewart IslandPrinz Harry hat Schulkindern in Neuseeland verraten, dass er seine Großmutter „Granny“ (deutsch etwa: Omi) nennt - obwohl Queen Elizabeth II. Staatsoberhaupt Großbritanniens ist. „Ich nenne sie Omi, aber ich spreche immer von der Queen, weil ich in der Armee bin und sie meine Chefin ist“, sagte der 30-Jährige am Montag bei einem Besuch der Halfmoon Bay School im Rahmen seiner einwöchigen Neuseeland-Reise.

Auf die bohrenden Fragen der Schüler hin erzählte er außerdem, dass er gerne fremde Sprachen beherrschen würde. Er lebe nicht in einem Schloss und besitze keine Krone. Er liebe es, mit Hubschraubern umherzufliegen. Und als hätte er auf die Fragen der Schüler nicht schon genug Geheimnisse des britischen Königshauses offenbart, legte Harry nach: Sein Lieblingsessen, das sei Spaghetti Bolognese.

Von Charles und Diana zu William und Kate

Die Feste im Vergleich

Wenn Prinz William seine Kate Middleton zum Traualtar führt, werden Erinnerungen an die Traumhochzeit seiner Eltern, Charles und Diana, wach. Die beiden Feste im Vergleich:

3500 Gäste

Als 1981 der Prince of Wales und Lady Diana Spencer in der prachtvollen St. Paul's Cathedral ihr „Yes“ hauchten, waren 3500 Ehrengäste dabei.

Kleinere Zeremonie

Zur Zeremonie von William und Kate in der kleineren Westminster Abbey werden „nur“ rund 1800 Zuschauer erwartet

Der Weg zum Buckingham Palace

Bei Charles und Diana säumten danach eine halbe Millionen begeisterte Menschen die Strecke von St. Paul's zum Buckingham Palast.

Kürzere Strecke

Schwer zu überbieten für William und Kate, denn ihr Weg mit der Kutsche von der Westminster Abbey zum Palast ist deutlich kürzer.

Nach der Trauung

Gleich nach der Trauung hat Williams Großmutter Queen Elizabeth II. rund 600 Gäste zu einem Empfang in den Buckingham Palast geladen. Am Abend übernimmt Vater Charles die Gastgeberrolle für etwa 300 engste Freunde und Verwandte bei einem Abendessen mit anschließendem Tanz.

Hochzeitsbankett für Charles und Diana

Beim festlichen Hochzeitsbankett vor 30 Jahren hatten „nur“ 120 Gäste die Champagner-Kelche zu Ehren von Charles und Diana erhoben.

Nur 24 Kinder gehen auf die kleine Grundschule auf der abgelegenen Insel Stewart Island. Deren Einwohnerzahl beträgt gerade einmal 378.

In der Schule stattete er auch einer Klasse während ihres Deutsch-Unterrichts einen Besuch ab. Er entschuldigte sich dafür, dieser Sprache nicht mächtig zu sein. In seiner Schulzeit, berichtete Harry, habe er einst Französisch gelernt, das meiste aber mittlerweile vergessen. Der Prinz ergänzte, er würde liebend gerne Spanisch sprechen können.

Geschäfte mit Königskindern: One Million Pound Baby

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Premium One Million Pound Baby

Das zweite königliche Baby von Kate und Prinz William verzückt nicht nur die Eltern und seinen Bruder George - sondern auch den britischen Handel. Die britische Wirtschaft hofft erneut auf einen „Royal-Baby“-Effekt.

Am Vorabend war der Prinz von seinem geplanten Programm abgewichen und war zu einem Quiz-Abend in die einzige Bar der Insel gegangen. Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtete, hieß sein Team angelehnt an seine rötlichen Haare „The Ginger Ninjas“. Harrys Tippgemeinschaft wurde demnach Zweiter - hinter einer Gruppe, die aus seinen Bodyguards bestand.

Von

ap

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