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16.03.2012

17:32 Uhr

Protest gegen Ölbohrungen

Greenpeace-Aktivisten ketten sich an Eisbrecher

Greenpeace-Aktivisten haben sich am Freitag an zwei Eisbrecher in Finnland gekettet. Mit der Aktion protestierte die Umweltorganisation gegen Ölbohrungen in der Arktis.

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Freitag einen Eisbrecher geentert und daran ein Transparent angebracht, mit dem sie gegen Ölbohrungen in der Arktis protestieren. dpa

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Freitag einen Eisbrecher geentert und daran ein Transparent angebracht, mit dem sie gegen Ölbohrungen in der Arktis protestieren.

Helsinki/BerlinAus Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis haben sich Umweltschützer am Freitag an zwei Eisbrecher in Finnland gekettet. Wie Greenpeace berichtete, waren zehn Aktivisten in Helsinki auf vom Ölkonzern Shell gecharterte Schiffe geklettert, die eine Bohrstelle vor Alaska von Eis freihalten sollen. Shell bestätigte den Vorfall auf Anfrage.

„Ein Ölunfall wie bei der Deepwater Horizon würde das einmalige und sehr empfindliche Ökosystem der Arktis zerstören“, sagte Greenpeace-Sprecher Kai Britt. Die Bohrinsel des BP-Konzerns war vor rund zwei Jahren im Golf von Mexiko explodiert und hatte die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA ausgelöst.

Shell hält die Ölförderung in dem Gebiet für nötig. „Bis 2050 wird sich der Energiebedarf verdoppeln, weil die Bevölkerung um schätzungsweise zwei Millionen Menschen wächst“, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns. Alaska sei eines der vielversprechendsten Förderungsgebiete der Vereinigten Staaten. Shell plane dort daher ein viermonatiges Programm zur Suche von Öl.

Von

dpa

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