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25.08.2011

21:35 Uhr

Prozess gegen Murray

Auswahl der Geschworenen im Jackson-Prozess

Conrad Murray, Leibarzt von Michael Jackson, wird vorgeworfen, den Tod des Pop-Stars herbeigeführt zu haben. Murrays Anwälte wollen einen Prozess mit isolierten Geschworenen. Die Reaktion des Richters ist eindeutig.

Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray (m) und seine Anwälte Edward M. Chernoff (l) und J Michael Flanagan (r) bei einer Anhörung dpa

Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray (m) und seine Anwälte Edward M. Chernoff (l) und J Michael Flanagan (r) bei einer Anhörung

Los AngelesIm Verfahren gegen Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray ist der Antrag der Verteidigung auf die vollständige Isolation der Geschworenen abgelehnt worden. Bei einer Gerichtsverhandlung am Donnerstagmorgen in Los Angeles sagte Richter Michael Pastor nach Angaben der „Los Angeles Times“, er vertraue darauf, dass die Jury seinen Anweisungen nachkommen und während des Prozesses die Medienberichte über den Fall nicht verfolgen werde.

Murrays Anwälte hatten gefordert, dass die Geschworenen keinen Zugang zu Fernsehen und Internet haben sollten. Sie könnten sonst zu leicht von den Berichten der US-Medien manipuliert und beeinflusst werden. Die Auswahl der Geschworenen beginnt am 8. September, der Gerichtsprozess voraussichtlich am 27. September.

Murray wird beschuldigt, Michael Jacksons Tod vor zwei Jahren durch eine Überdosis mit einem Betäubungsmittel herbeigeführt zu haben. Er erklärte, der Sänger habe sich die tödliche Dosis selbst zugeführt.

Von

dpa

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