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16.04.2012

22:43 Uhr

Pulitzer-Preise

Artikel über Gewalt an US-Schulen sahnt Hauptpreis ab

Sie gehören zu den wichtigsten Preisen der Welt und ehren den investigativen Journalismus. In New York sind die Träger der Pulitzer-Preise bekannt gegeben worden.

Jubel in den Redaktionsräumen des „Philadelphia Inquirer“: Die Redakteure überzeugten die Jury mit ihrer Berichterstattung über tiefgreifende Gewalt von Jugendlichen an öffentlichen Schulen. dapd

Jubel in den Redaktionsräumen des „Philadelphia Inquirer“: Die Redakteure überzeugten die Jury mit ihrer Berichterstattung über tiefgreifende Gewalt von Jugendlichen an öffentlichen Schulen.

New YorkDer „Philadelphia Inquirer“ wird in diesem Jahr mit dem begehrten und renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. In der Königskategorie „Dienst an der Öffentlichkeit“ setzte sich das US-Blatt gegen den ebenfalls nominierten „Miami Herald“ und die „New York Times“ durch, gab die Columbia-Universität am Montag in New York bekannt.

Die „Philadelphia Inquirer“-Redakteure überzeugten die Jury mit ihrer Berichterstattung über tiefgreifende Gewalt von Jugendlichen an öffentlichen Schulen. Durch den Einsatz von „starker schriftlicher Erzählkunst und Videos wurde die Gewalt von Schülern an Schülern beleuchtet“, hieß es in der Erklärung der Jury. Durch die Berichterstattung seien Reformen vorangetrieben worden, die die Sicherheit von Lehrern und Schülern verbessern sollen, hieß es weiter.

Die erfolgsverwöhnte „New York Times“ sahnte zwei Preise ab, einen für „Erläuternde“ und einen für „Internationale Berichterstattung“. Ein Mitarbeiter der „The Huffington Post“ wurde in der Kategorie „Nationale Berichterstattung“ ausgezeichnet. Den Preis in der Sparte „Breaking News“ bekamen die Journalisten der „Tuscaloosa News“ (Alabama) für ihre weitgreifende Abdeckung der Auswirkungen eines verheerenden Tornados.

Für ihre investigative Recherche für eine Reihe von Geschichten über ein geheimes Programm der New Yorker Polizei zur Überwachung von Moslems ist die Nachrichtenagentur AP mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden. Ausgezeichnet wurden die AP-Mitarbeiter Matt Apuzzo, Asam Goldman, Eileen Sullivan und Chris Hawley. Der zweite Pulitzer-Preis für investigative Recherche ging an die „Seattle Times“ für eine Serie von Berichten über Fälle, in denen Patienten mit chronischen Schmerzen versehentlich eine Überdosis Methadon erhielten.

Von den 14 Journalistenpreisen ging der für Fotoreportagen an einen Bildreporter der „Denver Post“. Er überzeugte die Jury mit einer Serie über einen Irak-Veteranen, der mit den Nachwirkungen seines Kriegseinsatzes kämpft.

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