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29.01.2005

13:31 Uhr

Region muss mit weiteren Beben rechnen

Nachbeben erschüttert Banda Aceh

Die indonesische Provinzhauptstadt Banda Aceh ist am Samstag von einem Nachbeben der Stärke 5,7 erschüttert worden.

HB JAKARTA. Neue Verletzte oder Schäden wurden aus der Region im Norden der Insel Sumatra, die von dem Tsunami am 26. Dezember am schwersten betroffen ist, nicht gemeldet, wie die Behörden mitteilten. Das Epizentrum des Bebens lag im Indischen Ozean vor der Nordwestküste Banda Acehs. Nach Angaben des Tsunami Krisenzentrums liegt die Zahl der Toten in Indonesien infolge des verheerenden Seebebens mittlerweile bei rund 104 000 Menschen, rund 128 000 Opfer werden weiter vermisst. Insgesamt starben in gesamten Krisenregion 280 000 Menschen.

Experten gehen davon aus, dass die Region in den nächsten Wochen mit weiteren Nachbeben rechnen muss. Allerdings gehe von diesen keine Gefahr aus. Das neue Beben hatte die Provinzhauptstadt Banda Aceh am Samstag um 9.55 Uhr Ortszeit erschüttert.

Unterdessen gehen in Indonesien die Aufräumarbeiten weiter. Rettungskräfte rechnen damit, dass die Bergung von Vermissten wegen des Mangels an schwerem Gerät noch einen weiteren Monat dauern wird. Die meisten Helfer seien nur mit Hacken und Schaufeln ausgerüstet.

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