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10.02.2006

10:44 Uhr

Rekordflugversuch

Fossett liegt im Plan

Der Abenteurer Steve Fossett hat am Freitagmorgen in seinem Leichtflugzeug weit mehr als die Hälfte der geplanten Erdumrundung geschafft. Der 61-Jährige flog nach der Überquerung Asiens bei guten Witterungsverhältnissen über dem Pazifik, teilte die Bodenkontrolle mit.

HB FLORIDA. „Wenn es so weiter geht, werden wir ihn Samstagabend auf dem Kent International Airport südöstlich von London begrüßen“, sagte eine Sprecherin. Der amerikanische Millionär und Abenteurer ist damit auf gutem Weg, seinen geplanten Langflugrekord tatsächlich aufzustellen.

Er war am Donnerstag in Florida gestartet und will nach mehr als 42 000 Kilometern und gut 70 einsamen Stunden im Cockpit auf dem Kent International Airport nahe der Ortschaft Manston an der britischen Nordseeküste landen. Nach Angaben der britischen Fluggesellschaft Virgin Atlantic, die Fossetts Rekordversuch betreut, wird mit der Landung des Globalflyer am Samstag gegen 21 Uhr Mitteleuropäischer Zeit gerechnet.

„Ich bin sehr erleichtert, dass die Turbulenzen sich inzwischen gelegt haben, und ich mich ganz auf den Flug konzentrieren kann“, ließ Fossett ausrichten. Der wagemutige Flieger habe vor allem über Indien mit schweren Luftbewegungen zu kämpfen gehabt, berichtete der britische Unternehmer und Gründer von Virgin Atlantic, Richard Branson, nach einem Gespräch mit Fossett über Satelliten-Telefon. „Die Turbulenzen klangen so schlimm, als würde die Maschine gerammt werden.“ Nun aber könne sich Fossett „für den weiteren Flug um den Rest der Welt die besten Winde aussuchen“. Fossett sei auch sehr erleichtert darüber, dass die anfangs extreme Hitze in seiner Pilotenkabine inzwischen normalen Temperaturen gewichen sei.

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