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22.01.2006

11:00 Uhr

Rennserie der Jachten

Regatta in der Höhle

VonUli Schulte-Döinghaus

Anfang Mai beginnt sie wieder – die Rennserie der Superjachten, in der es im America’s Cup um den Herausforderer geht. Es gilt, im Sommer 2007 den Herausforderer, das Schweizer Boot „Alinghi“, zu schlagen, das 2003 mit Jochen Schümann die Schüssel gewann. Gute Chancen haben derzeit das „BMW Oracle Racing Team“ und das „Emirates Team“ aus Neuseeland.

Die Rennserie der Superjachten beginnt im Mai.

Die Rennserie der Superjachten beginnt im Mai.

HB BERLIN. Zurückgefallen sind das deutsche „United Internet Team“ und die südafrikanische „Shosholoza“, die von der deutschen T-Systems gesponsert wird.

Bisweilen jedoch scheinen die Probleme überraschend trivial, welche die Mannschaften bis zu den ersten Ausscheidungsrennen vor Valencia/Spanien lösen wollen. „Wir werden noch entscheiden, ob wir mit oder ohne Schürze operieren“, schreibt Tim Kröger von der „Shosholoza“ zum Beispiel in sein Tagebuch.

Schürze? Häääh?

Es geht um Verkleidung, Geheimhaltung, vielleicht sogar Tarnung. Ganz bestimmt auch um eine Art segelpsychologischer Kriegführung. „Viele der Teams werden Kiel und Anhänge (z.B. Ruder) ihrer Boote wieder mit Schürzen vor allzu wissbegierigen Augen schützen“, schreibt Kröger. Es werden weniger einzelne Details verhüllt, sondern vielmehr die Entwicklungsprozesse.

Die Beobachter sollen nicht merken, wer wann gerade in welcher Konfiguration trainiert. Und wer gerade mit welchen Innovationen aufwartet.

Die freilich sind oft unsichtbar, virtuell und digital. Das BMW Oracle Team profitiert etwa von den Instrumenten, die es aus dem Automobilbau übernommen hat, etwa Computer-Aided-Engineering (CAE) sowie Prozess- und Messverfahren.

Am Bootsrumpf der Rennjacht, die 2007 den Herausforderer stellen soll, arbeitet bei BMW Oracle ein sechsköpfiges Team aus Spitzen-Ingenieuren unter Leitung von Raymond Freymann, Geschäftsführer der BMW-Tochter Forschung und Technik.

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