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17.10.2013

14:18 Uhr

Residenzbau

Aufseher stellten Limburger Bischof Blankoscheck aus

Der Limburger Bischof konnte offenbar nach eigenem Gutdünken in seine Residenz investieren. Laut einem Medienbericht hatte ihm der für die Finanzaufsicht verantwortliche Verwaltungsrat weitreichende Befugnisse erteilt.

Skandal um Tebartz-van Elst

Kostenexplosion: Limburger Bischof verprasst Millionen

Skandal um Tebartz-van Elst: Kostenexplosion: Limburger Bischof verprasst Millionen

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Berlin/LimburgDer wegen der Baukosten seiner Residenz in der Kritik stehende Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst verfügte nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung vom Donnerstag über eine Art Blankoscheck für den Bau. Das Blatt zitierte dazu aus einem Sitzungsprotokoll des für die Beratung des Bischofs verantwortlichen Vermögensverwaltungsrates aus dem Juli 2011, mit dem Tebartz-van Elst freies Handeln gestattet wurde.

In dem Protokoll heißt es dem Bericht zufolge, in der Sitzung sei dem Bischof „die Ermächtigung ausgesprochen“ worden, „über den Haushaltsplan hinaus gehende Verpflichtungen einzugehen, soweit diese rechtlich geboten oder zur Erfüllung des Zwecks der Körperschaft erforderlich sind“. Zugestimmt hätten der Ermächtigung auch die zuständigen Mitglieder des Verwaltungsrats – darunter auch der ehemalige hessische Staatskanzleichef Jochen Riebel. Riebel war zuletzt als schärfster Kritiker von Tebartz-van Elst aufgetreten.

Die Entscheidung der Limburger Staatsanwaltschaft über ein Ermittlungsverfahren gegen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst zieht sich hin. Zunächst sei dem Bischof Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden, sagte Behördensprecher Hans-Joachim Herrchen am Donnerstag.

Erst danach werde entschieden, ob das Verfahren wegen Untreueverdachts im Zusammenhang mit der enormen Kostensteigerung beim Bau der Limburger Bischofsresidenz aufgenommen werde oder nicht. Das gelte auch für den Vermögensverwaltungsrat, der für die Kontrolle der Finanzen des Bischöflichen Stuhls zuständig ist. Gegen ihn liegt eine anonyme Anzeige wegen Untreue und Betrugs vor.

Kommentare (79)

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17.10.2013, 14:09 Uhr

Er kann ja seinen unsichtbaren Freund für ihn sprechen lassen.

hoppala

17.10.2013, 14:24 Uhr

Der "unsichtbare Freund" dürfte indes bald recht irdisch sichtbar werden, sollte es so sein, wie das HB recherchiert hat: und da wird dann wirklich kaum ein Auge trocken bleiben - ja, auch von Gelächter.

Politik mit einer surprise von Scheißhausparole...

Der wirklich unsichtbare Freund wirkt derzeit mal wieder recht phantasielos...

Karma

17.10.2013, 14:32 Uhr

ich weiss null, was das alles soll?

ALLE katholischen Entscheider sind doch so. Sie umgeben sich ALLE mit Prunk und Reichtum. Sie verschwenden das Spendengeld für ihr Luxusleben und predigen Demut. Warum wohl spricht man inn der Offenbarung von „Der Hure Roms“ ?

Ich weiß, dass es vielen katholischen Anhängern nicht gefallen wird, aber wer die Zeichen vom winkelmann lesen kann, weiß genau, dass der Petersdom der Tempel Satans ist. Also die Stätte, wo schwarze Gestalten regieren und wo man das LICHT bekämpft (Luziffer).

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