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07.06.2015

16:11 Uhr

Rock am Ring

33 Verletzte durch Blitzschläge

Bei „Rock am Ring“ sind in der Nacht zu Samstag 33 Menschen bei einem Unwetter verletzt worden. Blitze Schlugen im Bachstage-Bereich und im Camping-Areal ein. Das Festival wurde trotzdem wie geplant fortgesetzt.

Zerstörte Zelte auf dem Festivalgelände von „Rock am Ring“ in Mendig. Bei einem Unwetter mit Blitzeinschlag sind in der Nacht zuvor zahlreiche Besucher verletzt worden. dpa

Nach Unwetter bei Rock am Ring

Zerstörte Zelte auf dem Festivalgelände von „Rock am Ring“ in Mendig. Bei einem Unwetter mit Blitzeinschlag sind in der Nacht zuvor zahlreiche Besucher verletzt worden.

Durch Blitzschläge sind in der Nacht zum Samstag beim Musikfestival „Rock am Ring“ in Rheinland-Pfalz 33 Menschen verletzt worden. Sie wurden nach Behördenangaben zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht, aus denen 30 Betroffene bis zum Samstagabend wieder entlassen werden konnten. „Es geht ihnen allen gut“, sagte Yvonne Kuhn von der ärztlichen Leitung des Festivals am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

Das dreitägige „Rock am Ring“-Festival auf dem Flugplatz Mendig konnte nach den nächtlichen Unwettern fortgesetzt werden. Wie Polizei, Feuerwehr, Veranstalter und die Gemeinde Mendig berichteten, hatten zunächst bei einem Gewitter am frühen Samstagmorgen gegen 1.00 Uhr acht Mitarbeiter von Produktionsteams Verletzungen erlitten. Die Blitze schlugen demnach im Backstage-Bereich ein. Kurz nach 3.30 Uhr am Samstag wurden weitere 25 Menschen durch Blitzschläge im Camping-Areal des Festivals verletzt.

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Erstmals findet Deutschlands größtes Festival in Mendig statt. Eine in Jahrzehnten gewachsene Infrastruktur und 90.000 Fans mussten an einen neuen Ort verpflanzt werden. Das funktionierte speziell zu Beginn nur leidlich.

„Rock am Ring“ wurde in diesem Jahr erstmals auf dem Flugplatz Mendig veranstaltet. Zuvor war seit der Gründung 1985 stets der Nürburgring Schauplatz des Musikspektakels gewesen. Veranstalter Marek Lieberberg und der Automobilzulieferer Capricorn, der den Nürburgring im März 2014 gekauft hatte, konnten sich jedoch nicht auf weitere Festivals an der Rennstrecke einigen.

Von

afp

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