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18.12.2012

03:41 Uhr

Rock-Band

Scorpions feiern Tournee-Abschied

Fulminante Stimmung in der ausverkauften Münchner Olympiahalle: Mit einem Rock-Feuerwerk hat sich die legendäre deutsche Rock-Band Scorpions am Montagabend in München von ihren Fans verabschiedet - vorerst jedenfalls.

Klaus Meine und die Scorpions stehen in der Olympiahalle in München bei ihrem letzten Konzert auf ihrer «Final Sting World Tour» auf der Bühne. dpa

Klaus Meine und die Scorpions stehen in der Olympiahalle in München bei ihrem letzten Konzert auf ihrer «Final Sting World Tour» auf der Bühne.

MünchenEs war das letzte Konzert, das bisher bei ihrer Abschiedstour „Final Sting Tour 2012“ angekündigt war. Es sei aber nicht das letzte Konzert der Gruppe gewesen, hieß es beim Veranstalter. Es sei „nicht die Final Tour, aber die Final Sting Tour“, rief Sänger Klaus Meine den Fans zu. „Wir trennen uns nicht.“ Aber: „Vielen Dank für die wunderschönen Jahre mit Euch!“ Alles scheint offen.

Bunte Lichteffekte, heiße Stichflammen, dröhnende Klänge - mit dem Song „Sting In The Tail“ startete die Band um Rudolf Schenker und Klaus Meine (beide 64) ihren Auftritt. Tophits der vergangenen Jahrzehnte wie „The Zoo“, „The Best Is Yet To Come“, „We'll Burn The Sky“ und „Send Me An Angel“ versetzten die Fans in Jubel. Und als Zugabe nach zwei Stunden ohne Pause endlich „Wind of Change“ und „Still Loving You“ - von Müdigkeit ist bei den Altrockern auch nach mehr als 40 Jahren auf der Bühne nichts zu spüren.

Rudolf Schenker hatte die Scorpions Mitte der 1960er Jahren gegründet, mit dem Einstieg von Sänger Klaus Meine zur Jahreswende 1969/1970 startete eine grandiose internationale Erfolgsgeschichte. Der Jüngste ist mit 45 Jahren Bassist Pawel Maciwoda, der als letzter dazukam. CDs der Band werden heute in 47 Ländern verkauft.

Seit Beginn der Tour im Frühjahr 2010 hat die Band rund 180 Konzerte weltweit gespielt. Auch die Fans wollen nicht glauben, dass es wirklich vorbei sein soll: „ Bitte hört nicht auf“, schreibt ein Fan auf der Homepage der Band. „Weitermachen!“ Und auch aus dem Ausland kommen sehnsüchtige Botschaften: „Can you please come to Lebanon again before ending your tour?“

Von

dpa

Kommentare (1)

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18.12.2012, 11:24 Uhr

Klasse Band... wo sind würdige Nachfolger?

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