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22.07.2015

12:15 Uhr

Royales Geburtstagskind

Happy Birthday, George!

Vor zwei Jahren kam der britische Prinz George zur Welt. Der royale Sprössling ist mittlerweile Kameramagnet und modischer Trendsetter. Der perfekte Nachfolger im Familienunternehmen Windsor.

Royales Familienfest

Stolzer Bruder: Prinz George bei der Taufe seiner Schwester

Royales Familienfest: Stolzer Bruder: Prinz George bei der Taufe seiner Schwester

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Düsseldorf Er ist so was wie der Star unter Stars: Der britische Prinz George, mit vollem Namen: George Alexander Louis von Cambridge. Im erlesenen Kreis des royalen Nachwuches Europas ist er der wohl bekannteste und meistfotografierteste Sprössling. Kein Wunder, Großmutter Queen Elisabeth II. ist das royale Testimonial Großbritanniens, ihre Popularität geht weit über die Insel hinaus. Nicht nur in Staaten wie Kanada, Australien und Neusseeland, deren Oberhaupt sie bis heute ist, erfreut sich die Monarchin großer Beliebtheit. Auch das königslose Deutschland versetzte Elisabeth im Juni auf ihrem Besuch in royale Ekstase.

Und dann sind da ja noch die Eltern: Prinzessin Catherine und Prinz William. Deren Hochzeit 2011 war das wohl medienstärkste Event der königlichen Szene seit Jahrzehnten. Die Bilder verzückten die royalen Fans. Danach folgte die Inszenierung der familiären Bodenständigkeit: Kate beim Einkaufen, William als Rettungspilot. Auch diese Bilder zeigten Wirkung und trugen zur royalen Begeisterung auf der Insel bei. 2012, also im Jahr nach der Hochzeit und pünktlich zum 60. Thronjubiläum der Königin, fragte der britische „Guardian“: Glauben Sie, dass Großbritannien ohne eine Königsfamilie besser oder schlechter dran wäre? Die Antwort war eindeutig: 69 Prozenten denken, dass es ohne ihre Windsors schlechter laufen würde. Und dann kam am 22. Juli 2013 auch noch der kleine George zur Welt - nicht nur ein mediales Schaulaufen, sondern auch ein finanzieller Erfolg: Der britische „The Telegraph“ rechnete schon vor der Geburt mit einem weltweiten Umsatz von 260 Millionen Pfund – Einnahmen aus Tourismus oder Souvenirverkauf.

So viel kosten die Royals: die Budgets der Königshäuser

Platz 8

Marie und Prinz Hans-Adam, Liechtenstein: Keine direkten Subventionen vom Staat.

Platz 7

König Juan Carlos und Kronprinz Felipe, Spanien: 8,2 Millionen Euro (0,18 Euro/Kopf).

Platz 6

Königin Margrethe, Dänemark: 13,2 Millionen Euro (2,36 Euro/Kopf).

Platz 5

Königin Mathilde und König Philippe, Belgien: 13,9 Millionen Euro (1,25 Euro/Kopf).

Platz 4

Königin Silvia und König Carl XVI. Gustaf, Schweden: 14 Millionen Euro (1,47 Euro/Kopf).

Platz 3

König Willem-Alexander, Niederlande: 38,1 Millionen Euro (2,27 Euro/Kopf).

Platz 2

König Harald V., Norwegen: 42,7 Millionen Euro (8,54 Euro/Kopf).

Platz 1

Queen Elizabeth II., Vereinigtes Königreich: 44,4 Millionen Euro (0,70 Euro/Kopf).

Als das Baby dann da war, durften die Bilder natürlich nicht fehlen. Auf denen wirkt George wie das Abziehbild eines kleinen Prinzen. Besser hätten es selbst die Macher von „Downton Abbey“, einer britischen Erfolgsserie über das Leben einer englischen Adelsfamilie Anfang des 20. Jahrhunderts, nicht machen können. Das freut das Herz des Royal-Fans. Und die Modeindustrie: Egal was der junge Prinz trägt - es kann innerhalb von Stunden ausverkauft sein. Britische Zeitungen haben vom sogenannten George-Effekt geschwärmt. Zu den Topsellern gehören eine dunkelblaue Latzhose, die George bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte trug, sowie die Schuhe der Marke Crocs, die er bei einem Polo-Turnier anhatte. Das Kleinkind hat es sogar auf die Liste der „50 bestgekleideten Männer in Großbritannien“ des Magazins „GQ“ geschafft, wie auch sein Großvater Prinz Charles.

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