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24.01.2007

09:19 Uhr

Russland

Bus rammt Tiger

Im Fernen Osten Russlands ist ein voll besetzter Autobus mit einem Tiger kollidiert. Bei der Fahrt in der Nacht zum Mittwoch habe der Busfahrer nicht bemerkt, wie die große Raubkatze auf die Straße lief, teilte die Polizei des Gebietes Chabarowsk mit. Das Verhalten des Tieres gibt Rätsel auf.

Der Bus sei durch den Zusammenstoß in den Straßengraben gefahren, wobei eine Frau verletzt wurde. Der Tiger sei durch die Kollision getötet worden. Tierärzte sollten ihn obduzieren, um festzustellen, ob das scheue Tier aus Krankheit oder Hunger so unvorsichtig geworden sei. Das meldete die Agentur Interfax.

Der Sibirische Tiger, die größte Raubkatzenart der Welt, ist vom Aussterben bedroht. Nach Schätzungen von Zoologen leben nur noch 450 bis 530 Tiger in der Taiga im russischen Fernen Osten. Ihr Lebensraum wird durch Holzeinschlag und Straßenbau immer weiter eingeschränkt.

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