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02.04.2014

15:44 Uhr

Russland

Die Scheidung im Hause Putin ist offiziell

Verbringt ihr Mann zu viel Zeit mit Weltmachtspielchen? Die Ehe von Wladimir Putin ist zu Ende, weil „wir uns praktisch nie sehen“, beklagte seine Frau Ljudmila. Nun ist die Scheidung nach 30 Jahren Ehe offiziell.

„Das war unsere gemeinsame Entscheidung, unsere Ehe ist am Ende“: Wladimir und Ljudmilla Putin. dpa

„Das war unsere gemeinsame Entscheidung, unsere Ehe ist am Ende“: Wladimir und Ljudmilla Putin.

MoskauRusslands Präsident Wladimir Putin und seine langjährige Ehefrau Ljudmila sind offiziell geschieden. Nachdem der Hinweis „verheiratet“ auf der Präsidentschafts-Website am Mittwoch aus Putins Lebenslauf getilgt worden war, bestätigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Itar-Tass auf Anfrage den Vollzug der Scheidung. Ein genaues Datum hierfür nannte er nicht. Das Privatleben des Staatspräsidenten gilt in Russland als tabu, in den Medien findet es quasi nicht statt.

Wladimir und Ljudmila Putin hatten im vergangenen Juni nach 30 Jahren Ehe ihre Scheidung bekanntgegeben. „Es war eine gemeinsame Entscheidung“, sagte der 61-jährige Staatschef damals in einem Fernseh-Interview, das er zusammen mit seiner Frau gab. Auch Ljudmilla Putina, deren Alter zum Zeitpunkt des Interviews mit 55 Jahren angegeben wurde, sprach von einem einvernehmlichen Entschluss: „Unsere Ehe ist zu Ende – aufgrund der Tatsache, dass wir uns praktisch nie sehen.“

„Wladimir Wladimirowitsch versinkt in Arbeit, unsere Töchter sind erwachsen und führen ihr eigenes Leben“, fügte sie hinzu. Im Laufe der Zeit habe eben jeder sein eigenes Leben geführt. „Ich mag keine Öffentlichkeit. Flüge fallen mir schwer, und wir sehen uns praktisch nie.“ Der Präsident sagte seinerseits: „Mein ganzes Leben und meine Arbeit findet in der Öffentlichkeit statt. Manche mögen das, andere nicht.“

Trennungsgerüchte hatte es schon länger gegeben, weil das Ehepaar kaum zusammen in der Öffentlichkeit auftrat. Dass Ljudmilla Putina 2010 ohne Ehering gesehen wurde, heizte die Spekulationen an. Bei der Präsidentenwahl im März 2012 fiel wegen der seltenen gemeinsamen Auftritte schon auf, dass das Paar zusammen zur Stimmabgabe in Moskau ging. Der damalige KGB-Agent Putin hatte die Flugbegleiterin Ljudmilla Schkrebnewa in St. Petersburg kennengelernt und im Juli 1983 geheiratet.

Von

afp

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

02.04.2014, 17:05 Uhr

Diese Meldung ist ein Jahr alt. Habt ihr sonst nichts zu schreiben? Oder ist das nur ein besonders plumper Putin-Bashing Versuch?

Account gelöscht!

02.04.2014, 17:41 Uhr

Auch dies ist ausschließlich das Werk US-amerikanischer Provokateure, die mit ihrer aggressiven Expansionspolitik den armen Herrn Putin so sehr beschäftigen, dass nun auch dessen Privatleben zu zerstört werden droht ;-)

Account gelöscht!

02.04.2014, 18:44 Uhr

Das sind doch wenigstens klare Verhältnisse.

Betrachtet man dagegen den Fall Bundespräsident Gauck, ist wohl nicht ganz klar, was da Sache ist.

Erst hieß es monatelang, er läßt sich vo der Ehefrau scheiden. Dann fand angeblich laut Presse eine Hochzeit in Hanau mit seiner Freundlin statt.

Und jetzt liest man wieder von seiner "Lebensgefährtin".

Der Artikel über Putin dient nur der medialen Meinungsmache und der Manipulation der Menschen.

Wer aber "in´s Volk" hineinhört, der stellt fest, dass die "veröffentlichte Meinung" nirgendwo mehr verfängt.

Und auch zu Putin gibt es einen ganz klaren Unterschied zwischen tatsächlicher öffentlicher Meinung und dem was die mainstream-Architekten gerne hätten.

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