Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.07.2012

18:30 Uhr

Schießerei bei Batman-Premiere

Amokläufer erscheint erstmals vor Gericht

Präsident Barack Obama spendet den Familien der Opfer in Aurora Trost. Der mutmaßliche Todesschütze erschien heute vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft will aufgrund der Schwere der Tat auf Todesstrafe plädieren.

Nach Amoklauf

Mutmaßlicher Kino-Attentäter vor Gericht

Nach Amoklauf: Mutmaßlicher Kino-Attentäter vor Gericht

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Washington/Aurora/CentennialUS-Präsident Barack Obama hat der Opfer des Kino-Massakers in Colorado gedacht und den Angehörigen der Toten sein Mitgefühl ausgesprochen. „Ich hatte Gelegenheit, einige Umarmungen zu schenken und Tränen zu vergießen“, sagte Obama in einer bewegenden Rede am Sonntagabend im Universitätskrankenhaus der Stadt Aurora.

Eine Trauerfeier vom Sonntag, drei Tage nach dem Blutbad, in Aurora im US-Bundesstaat Colorado. dapd

Eine Trauerfeier vom Sonntag, drei Tage nach dem Blutbad, in Aurora im US-Bundesstaat Colorado.

Der mutmaßliche Todesschütze, der 24 Jahre alte James Holmes, ist heute erstmals vor Gericht erscheinen. Ein Richter in Centennial konfrontierte den 24-Jährigen erstmals öffentlich mit den Haftgründen. James Holmes soll am vergangenen Freitag bei einem Amoklauf während einer Premiere des neuen „Batman“-Films 12 Menschen getötet und 58 verletzt haben. Die offizielle Anklage solle am kommenden Montag erhoben werden. Medien berichteten, die zuständige Staatsanwältin wolle wegen der Schwere der Tat die Todesstrafe fordern. Bei dem Amoklauf während einer Premiere des neuen Batman-Films im US-Bundesstaat Colorado waren in der Nacht zum Freitag zwölf Menschen getötet und 58 verletzt worden.

Tote bei „Batman“-Premiere: USA rätseln über Motive des Amoklaufs

Tote bei „Batman“-Premiere

USA rätseln über Motive des Amoklaufs

12 Menschen tötete ein Amokläufer bei der Filmpremiere in der US-Stadt Aurora.

Bisher habe Holmes keinerlei Angaben zu der Tat gemacht, sagte Auroras Polizeichef Dan Oates. Die Bundespolizei FBI hat laut ABC mittlerweile Verhaltensforscher auf den Fall angesetzt, die ermitteln sollten, wie sich Holmes von einem begabten Studenten zum Hauptverdächtigen für einen der schlimmsten Massenmorde der US-Geschichte entwickelt habe. Er habe über Monate Waffen und Munition gesammelt und das Blutbad in dem Kino vermutlich von langer Hand geplant. Seine Wohnung verwandelte er nach Worten der Polizei mit Sprengstoff in eine Todesfalle.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Patrick229

24.07.2012, 07:58 Uhr

Ohne ein gestörtes soziales Verhalten entscheidet sich ein Mensch allerdings auch nicht zu so einem Blutbad. Ich gebe da eher Erziehung und Gesellschaft die Schuld, die Medien sind meiner Meinung nach nur das Tüpfelchen auf dem i.

DennisWeichert

24.07.2012, 13:16 Uhr

Da gebe ich Ihnen Recht Patrick229 und vorallem muss man dazu sagen, dass auch Sie, Bietchekoopen, anscheinend von den Medien beeinfusst werden obwohl Sie diesen so abschwören.
Die Gesellschaftlichen Aspekte und vorallem die psychischen sind weitaus drastischer zu betrachten als irgendwelche Gewaltverherrlichenden Filme oder Videospiele.
Wer sich mit dieser Materie selbst nicht konkret auseinandergesetzt hat, kann nur das wiedergeben, das einem die Medien veranschaulichen.
Ein gesunder Menschenverstand kann nicht durch irgendwelche Pseudotaten in Filmen, etc. so maipuliert werden, das ein krakhafter Geist darauß resultiert. Es muss schon eine psychische Veranlagung bestehen um eine solche Tat zu vollbringen, die Nachahmung gewisser Szenarien ist dabei lediglich eine krankhafte Störung des Menschen an sich.
Wenn er diese Szene nicht nachgespielt hätte, hätte er womöglich etwas anderes gemacht.


fundy

24.07.2012, 13:30 Uhr

Eindeutig ein Fall von manischer Depressivität und Realitätsverlust. Der Junge war total überfordert mit dem Internetmedium. Das Internet ändert uns nun mal in eine Wissensgesellschaft.

Kleiner Tipp, laut Statistik ist ein drittel des im Internet verursachten Traffics auf XXX-Seiten zurückzuführen. (Evtl. das größte Tabu unser westlich/offenen und insbesondere individualistischen Gesellschaft).

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×